• Alle Informationen zu den Förderern und Initiatoren dieses Programms:

Menu Close
Schlaf und Kopfschmerz

„Brain wash“: Wie nächtliche Gehirnreinigung Kopfschmerzen verhindert

 

„Brain wash“: Wie nächtliche Gehirnreinigung Kopfschmerzen verhindert 

In unserem Körper laufen rund um die Uhr unzählige Prozesse ab. Die meisten setzen wir nicht bewusst in Gang, viele bemerken wir überhaupt nicht. Wir atmen ein und aus, den ganzen Tag, ohne dass wir uns dafür entscheiden würden, wir verdauen Essen und pumpen Blut durch unsere Adern. All dies ist Arbeit, die in unserem Organismus passiert. Bei vielen solcher Aufgaben fallen Abfallstoffe an oder es bilden sich Rückstände aus Stoffwechselvorgängen. Und damit dieses Beiwerk der lebenserhaltenden Prozesse nicht zu einer Belastung für das System wird, muss es abtransportiert werden.


Das lymphatische System: Hochleistung im Verborgenen

Diese Reinigung erledigt unser Lymphsystem, permanent und von uns unbemerkt. Es besteht aus einem Netzwerk feinwandiger Gefäße, die eine gelblich-weiße Zwischenzellflüssigkeit – die sogenannte „Lymphe“ – in das Venensystem transportieren, und zwar täglich bis zu zwei Liter davon. Mit der Lymphe werden abgestorbene Zellen, Eiweiß- und Fremdkörper, Bakterien, Fette und Stoffwechselendprodukte abgeleitet und schließlich ausgeschieden. Das lymphatische System durchzieht fast den ganzen Körper, interessanterweise endet es aber ausgerechnet außerhalb des Gehirns, an der Hirnhaut.


Wie reinigt sich unser Gehirn?

Dass das lymphatische System das Gehirn nicht umfasst, hat schon Generationen von Forschenden beschäftigt. Immer wieder stand die These im Raum, dass es gerade im Gehirn irgendeine Form von Entsorgungsmechanismus geben müsste. Denn das Gehirn ist ein Organ mit einer besonders hohen Stoffwechselaktivität, bei der viel Abfall entsteht, und die Nervenzellen sind gegenüber solchen Stoffen besonders empfindlich. Bis vor zehn Jahren hatte man keine Hinweise darauf, dass das Gehirn selbst ein dem Lymphsystem vergleichbares Reinigungssystem hat. Man ging davon aus, dass die Prozesse zur Entsorgung der Abfälle und Giftstoffe weitgehend von den Zellen selbst bewerkstelligt würden.

Diese Sicht änderte sich 2012 fundamental. Eine Forscher:innengruppe um die Dänin Maiken Nedergaard entdeckte einen physiologischen Mechanismus im Bereich der sogenannten „Gliazellen“ des Zentralnervensystems, den sie „glymphatisches System“ taufte (eine Wortneubildung aus „Glia“ und „lymphatisches System“). Sie waren die ersten Wissenschaftler:innen, die diese funktionelle Einheit beschrieben.


Eine aufsehenerregende Entdeckung: Das glymphatische System

Das Leitungsgeflecht dieses Systems gleicht dem eines „Rohr-in-Rohr“-Systems. Die innere Röhre bilden unsere arteriellen Blutgefäße, die das Gehirn durchziehen. Die äußere – auch „perivaskulärer Raum“ genannt, weil er sich wie eine zweite Haut um die Gefäße legt – wird von spezialisierten Nervenzellen, den sogenannten „Astrozyten“ und ihren Ausläufern gebildet. In diesem Raum, also dem äußeren Rohr, fließt ein Gemisch aus Hirnflüssigkeit („Zerebro-Spinalflüssigkeit“) und der Flüssigkeit zwischen den Zellen („Zwischenzell-Flüssigkeit“ oder „interstitielle Flüssigkeit“). Von dort tritt sie ins Hirngewebe über, wo sie gelöste wie ungelöste Stoffe mit sich nimmt. Angetrieben wird der Fluss durch die vom Pulsschlag ausgelösten Wellenbewegungen der Arterienwände. Nachdem die Flüssigkeit auf ihrer Wanderung die kapillaren Venen (die „Venolen“) erreicht hat, transportiert sie die Abfälle weiter zu den größeren Venen und entlässt ihre Fracht in die Lymphgefäße des Körpers. Damit vereinigt sich der Reinigungsfluss im Gehirn mit dem Lymphsystem des restlichen Körpers. Die Abfallstoffe werden schließlich über Leber und Nieren entsorgt.

Durch diese Entdeckung wird dem lymphatischen System des übrigen Körpers ein ähnlich effektiver Reinigungsapparat im Zentralnervensystem an die Seite gestellt, und seine Leistung ist auch quantitativ beachtlich: Neuesten Expert:innen-Schätzungen zufolge fallen pro Tag in unserem Gehirn etwa sieben Gramm Rückstande an –  das sind im Jahr zweieinhalb Kilogramm, fast die doppelte Masse des Gehirns selbst. In den meisten Fällen gelingt es der neuronalen Müllbeseitigung, die Entsorgung solcher Mengen effektiv und problemlos zu erledigen. Was passiert aber, wenn der Vorgang gestört ist, nicht wirksam genug oder zeitweise gar nicht arbeitet?

 

Nur nachts wird aufgeräumt

Die Entsorgung von gebildeten Abfallstoffen passiert im Körper nachts, tiefer Schlaf ist für das problemlose Funktionieren des Nervensystems unerlässlich. Schlechter Schlaf, so die aktuelle These der Forschung, könnte gleich für eine Vielzahl neurologischer Erkrankungen mitverantwortlich sein. Zwar lassen sich aus Erhebungen an Tieren nicht unmittelbar Erklärungen für den menschlichen Organismus ableiten, aber es ist in diesem Zusammenhang ein interessanter Befund, dass im Tierexperiment Schlafentzug zu einer stärkeren Anreicherung der schädlichen Eiweißpartikel führte.

 

Glymphatisches System und Kopfschmerzen

Schlaf und Kopfschmerz stehen in einem engen Zusammenhang. Laut Erhebung einer Arbeitsgruppe aus Madrid klagt etwa die Hälfte der Patient:innen mit Spannungskopfschmerz oder Migräne zugleich über starke Schlafstörungen, in der Forschung werden gemeinsame Entstehungsursachen von Kopfschmerz und Schlafproblemen diskutiert. Wie entscheidend gutes Schlafen für die Prävention sowohl von Spannungskopfschmerz als auch von Migräne ist, haben wir bereits in früheren Beiträgen beschrieben (zum Beispiel hier für den Spannungskopfschmerz, hier im Zusammenhang des circadianen Rhythmus des Menschen oder hier rund um die richtige Schlafdauer). Viele Kopfschmerzbetroffene bemerken die Wirkung einer schlechten Nacht ganz unmittelbar, häufig werden Kopfschmerzbeschwerden am Folgetag wahrgenommen.

Hierzu gibt es aufschlussreiche neue Erkenntnis. Im Vorfeld einer Attacke, besonders bei Migräne mit Aura, kommt es zur Ausbreitung einer Nerven-Erregungswelle im Gehirn der Patient:innen. Man hat festgestellt, dass es während dieses Zustands zu einem mehrminütigen Verschluss der perivaskulären Räume kommen kann. Das könnte dazu führen, dass die Bewegung der Hirnflüssigkeit, die für den Abfluss von Schadstoffen sorgen soll, zum Erliegen kommt. Toxische Stoffe werden dann nicht mehr abgeführt, und zwar für einen Zeitraum, der auf den ersten Blick nicht ewig aussehen mag, aber für empfindliche neuronale Systeme gefährlich lang ist. Die Folge sind Schäden an den Nervenzellen, was eine Migräneattacke nach sich ziehen kann.

 

Chronische Migräne und Medikamentenübergebrauch: das glymphatische System spielt eine Rolle

Eine aktuelle Studie von 2024 aus Taiwan hat sich aufwändiger bildgebender Verfahren bedient, um die Bedeutung des glymphatischen Systems für Migräne und Medikamentenübergebrauchskopfschmerz besser zu verstehen. Die Forschenden untersuchten die Strukturen und Funktionen des glymphatischen Systems und der ableitenden lymphatischen Gefäße im Bereich der Meningen, wo der glymphatische Reinigungsfluss ins Lymphsystem des Körpers mündet. So konnte bei Patient:innen mit chronischer Migräne tatsächlich eine verminderte Funktionalität des glymphatischen und meningealen lymphatischen Systems nachgewiesen werden. Bei chronischer Migräne war die Beeinträchtigung stärker als bei episodischer Migräne, am ausgeprägtesten war der Befund bei Betroffenen, die zusätzlich zu ihrer chronischen Migräne einen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz entwickelt hatten. Das passt zu der Beobachtung, dass sich migräne-bedingten Auswirkungen auf die Gehirnreinigung mit zunehmender Häufigkeit der Attacken verstärken können.

Außerdem ließ sich feststellen, dass mit den Beeinträchtigungen noch weitere klinische Parameter korrelierten, so zum Beispiel die Intensität der Kopfschmerzen, der Grad der migränebedingten Behinderung und die Einschränkung der Schlafqualität. Was die medikamentöse Behandlung von Kopfschmerzen betrifft, fanden die Autor:innen Hinweise, dass sich ein hoher Gebrauch von Kopfschmerzmedikamenten negativ auf die Funktion der Gehirnreinigung auswirken kann.

 

Bewährte Schwerpunkte und neue Perspektiven in Prävention und Therapie

Aus diesen aktuellen Erkenntnissen ergeben sich wieder völlig neue Fragen. Man könnte etwa untersuchen, ob durch die Behandlung von Schlafstörungen das glymphatische System stabilisiert werden kann und sich dadurch zum Beispiel auch Kopfschmerzen verhindern lassen. Möglicherweise ergeben sich auch noch weitere therapeutische Ansätze, die sich grundsätzlich positiv auf die Hirnreinigung auswirken. Für das große Projekt der effektiven und nachhaltigen Kopfschmerzprävention stützt die Forschung rund um den faszinierenden Mechanismus der Gehirnreinigung die These, dass Betroffene dem regelmäßigen, erholsamen Schlaf eine zentrale Rolle in ihren vorbeugenden Bemühungen zukommen lassen sollten.

 

 

  • 1. Bohr T, Hjorth PG, Holst SC, Hrabětová S, Kiviniemi V, Lilius T, Lundgaard I, Mardal KA, Martens EA, Mori Y, Nägerl UV, Nicholson C, Tannenbaum A, Thomas JH, Tithof J, Benveniste H, Iliff JJ, Kelley DH, Nedergaard M. The glymphatic system: Current understanding and modeling. iScience. 2022 Aug 20;25(9):104987. doi: 10.1016/j.isci.2022.104987. PMID: 36093063; PMCID: PMC9460186.

    2. Dick-Wallace SF. Das glymphatische System DO – Deutsche Zeitschrift für Osteopathie 2020; 18: 32–38

    3. Fernández-de-Las-Peñas C, Fernández-Muñoz JJ, Palacios-Ceña M, Parás-Bravo P, Cigarán-Méndez M, Navarro-Pardo E. Sleep disturbances in tension-type headache and migraine. Ther Adv Neurol Disord. 2017 Dec 6;11:1756285617745444. doi: 10.1177/1756285617745444. PMID: 29399051; PMCID: PMC5784553.

    4. Gao Y, Liu K, Zhu J. Glymphatic system: an emerging therapeutic approach for neurological disorders. Front Mol Neurosci. 2023 Jul 6;16:1138769. doi: 10.3389/fnmol.2023.1138769. PMID: 37485040; PMCID: PMC10359151.

    5. Hablitz LM, Nedergaard M. The Glymphatic System: A Novel Component of Fundamental Neurobiology. J Neurosci. 2021 Sep 15;41(37):7698-7711. doi: 10.1523/JNEUROSCI.0619-21.2021. PMID: 34526407; PMCID: PMC8603752.

    6. Hablitz LM, Plá V, Giannetto M, Vinitsky HS, Stæger FF, Metcalfe T, Nguyen R, Benrais A, Nedergaard M. Circadian control of brain glymphatic and lymphatic fluid flow. Nat Commun. 2020 Sep 2;11(1):4411. doi: 10.1038/s41467-020-18115-2. PMID: 32879313; PMCID: PMC7468152.

    7. Iliff JJ, Nedergaard M. Is there a cerebral lymphatic system? Stroke. 2013 Jun;44(6 Suppl 1):S93-5. doi: 10.1161/STROKEAHA.112.678698. PMID: 23709744; PMCID: PMC3699410.

    8. Iliff JJ, Wang M, Liao Y, Plogg BA, Peng W, Gundersen GA, Benveniste H, Vates GE, Deane R, Goldman SA, Nagelhus EA, Nedergaard M. A paravascular pathway facilitates CSF flow through the brain parenchyma and the clearance of interstitial solutes, including amyloid β. Sci Transl Med. 2012 Aug 15;4(147):147ra111. doi: 10.1126/scitranslmed.3003748. PMID: 22896675; PMCID: PMC3551275.

    9. Iliff JJ, Wang M, Zeppenfeld DM, Venkataraman A, Plog BA, Liao Y, Deane R, Nedergaard M. Cerebral arterial pulsation drives paravascular CSF-interstitial fluid exchange in the murine brain. J Neurosci. 2013 Nov 13;33(46):18190-9. doi: 10.1523/JNEUROSCI.1592-13.2013. PMID: 24227727; PMCID: PMC3866416.

    10. Linstra KM, Perenboom MJL, van Zwet EW, van Welie FC, Fronczek R, Tannemaat MR, Wermer MJH, Maassenvandenbrink A, Terwindt GM. Cold extremities in migraine: a marker for vascular dysfunction in women. Eur J Neurol. 2020 Jul;27(7):1197-1200. doi: 10.1111/ene.14289. Epub 2020 May 20. PMID: 32356361; PMCID: PMC7383740.

    11. Louveau A, Plog BA, Antila S, Alitalo K, Nedergaard M, Kipnis J. Understanding the functions and relationships of the glymphatic system and meningeal lymphatics. J Clin Invest. 2017 Sep 1;127(9):3210-3219. doi: 10.1172/JCI90603. Epub 2017 Sep 1. PMID: 28862640; PMCID: PMC5669566.

    12. Plog BA, Nedergaard M. The Glymphatic System in Central Nervous System Health and Disease: Past, Present, and Future. Annu Rev Pathol. 2018 Jan 24;13:379-394. doi: 10.1146/annurev-pathol-051217-111018. PMID: 29195051; PMCID: PMC5803388.

    13. Rasmussen MK, Mestre H, Nedergaard M. Fluid transport in the brain. Physiol Rev. 2022 Apr 1;102(2):1025-1151. doi: 10.1152/physrev.00031.2020. Epub 2021 May 5.

    14. Schain AJ, Melo-Carrillo A, Strassman AM, Burstein R. Cortical Spreading Depression Closes Paravascular Space and Impairs Glymphatic Flow: Implications for Migraine Headache. J Neurosci. 2017 Mar 15;37(11):2904-2915. doi: 10.1523/JNEUROSCI.3390-16.2017. Epub 2017 Feb 13. PMID: 28193695; PMCID: PMC5354333.

    15. Simon MJ, Iliff JJ. Regulation of cerebrospinal fluid (CSF) flow in neurodegenerative, neurovascular and neuroinflammatory disease. Biochim Biophys Acta. 2016 Mar;1862(3):442-51. doi: 10.1016/j.bbadis.2015.10.014. Epub 2015 Oct 22. PMID: 26499397; PMCID: PMC4755861.

    16. Toriello M, González-Quintanilla V, Pérez-Pereda S, Fontanillas N, Pascual J. The Potential Role of the Glymphatic System in Headache Disorders. Pain Med. 2021 Dec 11;22(12):3098-3100. doi: 10.1093/pm/pnab137. PMID: 33839781.

    17. Vittorini MG, Sahin A, Trojan A, Yusifli S, Alashvili T, Bonifácio GV, Paposhvili K, Tischler V, Lampl C, Sacco S; School of Advanced Studies of the European Headache Federation (EHF-SAS). The glymphatic system in migraine and other headaches. J Headache Pain. 2024 Mar 11;25(1):34. doi: 10.1186/s10194-024-01741-2. PMID: 38462633; PMCID: PMC10926631.

    18. Wu CH, Chang FC, Wang YF, Lirng JF, Wu HM, Pan LH, Wang SJ, Chen SP. Impaired Glymphatic and Meningeal Lymphatic Functions in Patients with Chronic Migraine. Ann Neurol. 2024 Mar;95(3):583-595. doi: 10.1002/ana.26842. Epub 2024 Jan 27. PMID: 38055324.

    19. Yi T, Gao P, Zhu T, Yin H, Jin S. Glymphatic System Dysfunction: A Novel Mediator of Sleep Disorders and Headaches. Front Neurol. 2022 May 19;13:885020. doi: 10.3389/fneur.2022.885020. PMID: 35665055; PMCID: PMC9160458.

     

    close

Zurück

NOCH MEHR:

LATEST
ARTICLES

DIE NEUSTEN
INFORMATIONEN

STAND DER FORSCHUNG

Die Migräneforschung arbeitet seit vielen Jahrzehnten auf Hochtouren und ist noch längst nicht müde. Die komplexe Erkrankung wirft weiter viele unbeantwortete Fragen auf. Alte Mythen wollen berichtigt

STAND DER FORSCHUNG

Kopfschmerzen gehen fast alle an. So weit Kopfschmerzen verbreitet sind, so beachtlich ranken sich die Mythen zu ihren Ursachen. Wir nehmen uns einige „Klassiker“ der Kopfschmerz-Mythen vor und gehen

Arbeiten mit Kopfschmerz

Der Begriff „Präsentismus“ beschreibt das Phänomen, dass Arbeitnehmer:innen trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Wie verbreitet ist dieses Phänomen und welche Gründe führen dazu, dass wir,

Stand der Forschung

Einen Zusammenhang zwischen dem Wetter und Kopfschmerzbeschwerden können viele Betroffene bestätigen. Obwohl dem Wetter ein großer Einfluss zugeschrieben wird, konnte die Forschung bisher keine

Maßnahmen gegen Kopfschmerzen

Die sog. Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson ist ein wichtiges Tool für Kopfschmerzbetroffene. Dass die spezielle Entspannungstechnik Migräneattacken wirksam vorbeugen kann, ist durch

Leben mit Migräne

Wie fühlen sich Migränekopfschmerzen an? Sind sie für alle Betroffenen gleich? Wie stark ist mein Schmerz und wie sehr schränkt er mich ein?

Wer Schmerzen messen will, steht vor einer großen

Kopfschmerz und Long COVID

Die Corona-Pandemie gilt zwar als beendet, doch ist das Virus damit nicht aus der Welt. Dennoch sollte die Zeit des Resümierens und des Wieder-Anknüpfens an das alte Leben fortgesetzt werden. Für

Kopfschmerzen im Alltag

Das Studieren wurde durch die Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen. Nicht selten bedeutete Studieren unter Coronaregeln das stundenlange Sitzen vor dem heimischen Computer und die Teilnahme

Echte Erholung im Urlaub

Für viele von uns sind die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Damit sich auch wirkliche Erholung einstellt, geben wir in diesem Beitrag einige Tipps, wie das gelingen kann – ganz gleich, ob

Entspannung und Kopfschmerz

Dass Stress ein zentraler Faktor bei der Entstehung von Migräneattacken ist, gilt als unumstritten. Eine Senkung des individuellen Stresslevels kann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden

Der Stand der Forschung

Unsere Erbanlagen unterliegen den Gesetzen der Evolution und sind stetigen Veränderungen ausgesetzt. Wir wissen, dass der Lauf der Evolution es vorsieht, Eigenschaften, die ihren Besitzer:innen

Der Stand der Forschung

Wir alle kennen Schmerz. Schmerz ist ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen uns und unserem Organismus. Bei der Wahrnehmung von Schmerz scheint es – anders als lange angenommen – Unterschiede

Der Stand der Forschung

In unserem letzten Beitrag haben wir verschiedene Erklärungsansätze für den Zusammenhang von Blutdruck und Kopfschmerz vorgestellt. In dieser Fortsetzung erläutern wir einen weiteren, viel

Der Stand der Forschung

Die Frage, in welchem Zusammenhang Kopfschmerz und erhöhter Blutdruck stehen, hat in der medizinischen Forschung eine lange Tradition. Resultate auf diesem Feld sind sehr widersprüchlich und geben

Kopfschmerzen und Schlaf

Wer schlecht schläft, hat ein erhöhtes Risiko, Kopfschmerzen zu bekommen. Gleichzeitig bringen Kopfschmerzen oft Schlafstörungen mit sich. Unbestritten ist, dass beide sich gegenseitig beeinflussen –

Begleiterkrankungen bei Kopfschmerz & Migräne

Kopfschmerzerkrankungen stellen allgemein für Betroffene eine große Belastung dar. Zusätzlich besteht bei den Betroffenen ein erhöhtes Risiko dafür, dass zu ihrer Kopfschmerzerkrankung weitere

Wissen gegen Kopfschmerz

Stress ist ein unbestrittener Faktor beim Entstehen von Kopfschmerzen und Migräne. Kopfschmerzbetroffene sollten rechtzeitig Ausgleich schaffen, wenn zu viel Stress an der Tagesordnung ist, um das

Der Stand der Forschung

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stellt nach wie vor eine effektive Maßnahme zum Schutz vor Coronaviren dar. Doch zahlreiche Studien belegen, dass mit dem Tragen von Schutzmasken auch

Der Stand der Forschung

Viele kennen sie aus eigener, schmerzhafter Erfahrung – doch nur wenige wissen, welche Vorgänge ihr zugrunde liegen: die Migräneattacke. Die Wissenschaft forscht seit Jahrzehnten intensiv an dieser

Kopfschmerzen als globales Problem

Migräne und andere Kopfschmerzerkrankungen gehören laut der WHO zu den am stärksten behindernden Erkrankungen. Dennoch werden sie oft in den Kontext eher subjektiv empfundener als objektiv

Entspannung und Kopfschmerz

Eine ganzheitlich angelegte Therapie von Migräne und Kopfschmerzen verfügt inzwischen über zahlreiche Methoden, die auch über eine rein medikamentenbasierte Behandlung hinausgehen. Besondere Bedeutung

Kopfschmerzen im Alltag

Viele Menschen kennen sie nur noch vom Hörensagen – die Stille. Warum die Freiheit von Außenreizen gut gegen Kopfschmerz- und Migräneattacken ist, betrachten wir in diesem Beitrag.

Kopfschmerzen im Alltag

Zu den klassischen Maximen der Kopfschmerzprävention gehört der Aufruf zum regelmäßigen Trinken. Damit ist natürlich nicht der tägliche Konsum von Alkohol gemeint, sondern die ausreichende Versorgung

DER STAND DER FORSCHUNG

Das Gehirn von Menschen mit Migräne zeichnet sich durch eine besondere Reizverarbeitung aus. Die Kopfschmerzforschung geht davon aus, dass das Gehirn eines Migränebetroffenen Reize früher und

LEBEN MIT MIGRÄNE

Der Einfluss der Ernährung auf Kopfschmerzen ist eines der am heißesten diskutierten Themen unter Betroffenen und Expert*innen. Besonders Migränebetroffene sehen oft einen direkten Zusammenhang

Give yourself a break

Zahlreiche Studien deuten auf einen Zusammenhang von Stress und Kopfschmerz hin. Stressauslösend können nach den aktuellen Erkenntnissen nicht nur ‚große‘, seltene Ereignisse sein, die einen

DER STAND DER FORSCHUNG

Wir Menschen sind von Natur aus darauf eingestellt, dass unsere Tage einen regelmäßigen Ablauf haben. Unser natürlicher Tagesrhythmus beeinflusst viele physiologische Vorgänge in unserem Körper,

Wenn Schmerzmittel Schmerzen auslösen

Es klingt paradox, aber ist doch wahr: Medikamente gegen Kopfschmerz können selbst Kopfschmerz auslösen. Was es mit diesem sogenannten Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz auf sich hat und was sich

LEBEN MIT MIGRÄNE

Viele Menschen mit Migräne kennen es aus eigener Erfahrung: Licht kann Schmerzen verstärken. Doch was steckt hinter der sogenannten Photophobie und wie genau hängt dieses Phänomen mit der Migräne

Der Stand der Forschung

Dass Frauen häufiger als Männer von Migräne betroffen sind, lässt sich statistisch nachweisen. Die Ursachen für diese ungleiche Verteilung werden in der Kopfschmerzforschung seit jeher heiß

Digitaler Stress und seine Folgen

Digitaler Stress gerät immer mehr in den Fokus der Forschung. Was macht es mit uns, dass wir in fast all unseren Lebensbereichen von digitalen Medien umgeben sind? Wann spricht man von digitalem

Kopfschmerzen im Alltag

Endlich ist das Semester geschafft und du willst einfach nur die Semesterferien genießen. Wenn die Anspannung abfällt, kann es einem doch nur richtig gut gehen. Migräne im Urlaub: das scheint

Kopfschmerzen im Alltag

Dass unsere Liebe zum Smartphone irgendwann Probleme bereiten kann, vermuten viele. Doch wie genau hängt der Umgang mit dem Smartphone mit Kopf- und Nackenschmerzen zusammen? Mit dieser Frage befasst

Kopfschmerz und Corona

Die Corona-Pandemie stellt selbst die stärksten Köpfe vor Probleme: Man studiert und arbeitet im „Home-Office“, starrt dabei permanent auf einen Bildschirm, findet kaum Zeit zum Abschalten und nur

Kopfschmerz und Wetter

Wer kennt das nicht: Die Tage sind kurz und düster, nur selten bricht für Momente die Sonne aus den grauen Wolken hervor. Der Winter hat uns und unsere Gemütslage fest im Griff. Doch welchen Einfluß

Kopfschmerzen im Alltag

Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Was den einen kaum stört, bringt andere an den Rand des Erträglichen. Gerade diejenigen Geräusche, die uns ständig umgeben, sind für viele Menschen eine starke,

Kopfschmerzen im Alltag

Immer wieder hören wir von Menschen, die ausgerechnet dann unter einer Migräne leiden, wenn sie etwas unternehmen, Freunde treffen oder auch einfach nur entspannen und neue Kräfte tanken wollen: am

Schwindel und Kopfschmerz

In unserem aktuellen Artikel gehen wir einem Symptom nach, das viele Kopfschmerz-Betroffene kennen: Doch wie genau hängen eigentlich Schwindelgefühle und Migräne zusammen?

Kopfschmerz und Kaffee

Der Kaffee gehört zu den beliebtesten Genussmitteln überhaupt – doch gerade Kopfschmerzgeplagte greifen nicht immer vorbehaltlos zur Tasse. Wir sind dem Zusammenhang zwischen Kaffee und Kopfschmerzen

Stress und Kopfschmerz

Eines scheinen dieser Tage fast alle gemeinsam zu haben: keine Zeit. Wie sich diese Tendenz auf unseren Kopfschmerz auswirkt, erfahrt ihr im Artikel zum Thema Entschleunigung...

Wissen gegen Kopfschmerz

Ein Symptom, das häufig mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht wird, ist das Zähneknirschen. Das Phänomen ist alles andere als ein Nischenproblem...

Wissen gegen Kopfschmerz

Unser aktueller Artikel richtet sich an alle Kopfschmerzgeplagten, die besonders gerne sportlich aktiv sind. Denn insbesondere für diese Gruppe gibt es einige Dinge zu beachten...

KOPFSCHMERZEN IN DER ALLERGIESAISON

Migräne ist keine allergische Erkrankung, jedoch haben Allergiker häufiger Migräne. Unser neuester Artikel wirft daher passend zur aktuellen Allergie-Saison einen genaueren Blick auf einen häufig

Schlaf und Kopfschmerz

Dass regelmäßiger, ungestörter Schlaf ein elementarer Bestandteil bei der Prävention von Kopfschmerzen ist, konntet ihr bereits einem ersten Artikel entnehmen. Bleibt noch die Frage zu klären: Wieviel

Kopfschmerzen in der Prüfungsphase

Die Prüfungsphase an der Uni hat begonnen und der Stress droht Überhand zu nehmen? Unser Prüfungsphasen-Guide hilft dir dabei, zumindest deinen Kopfschmerz im Griff zu haben, so dass dein Kopf

Kopfschmerz und Klima

Kaum ein Thema wird so häufig als Auslöser von Migräne und Kopfschmerzen genannt wie das Wetter. Stellt sich die Frage: Ist da was dran? In unserem aktuellen Artikel erfährst Du daher alles zu den

Ernährung und Kopfschmerz

Eine bewusste Ernährung kann der Entstehung von Kopfschmerzen vorbeugen. Wer sich bewusst ernährt, sollte aber nicht allein auf die Auswahl der Speisen achten, sondern auch seinen Tagesablauf...

Stress und Kopfschmerz

„Stress is not what happens to you, but how you react to it“ – war zumindest das Credo des kanadischen Arztes und Forschers Hans Selye, der als Gründervater der Stressforschung gilt...