• Alle Informationen zu den Förderern und Initiatoren dieses Programms:

Menu Close
Der Stand der Forschung

Die „Gender-Pain-Gap“: Schmerzwahrnehmung von Mann und Frau

 

Die „Gender-Pain-Gap“: Schmerzwahrnehmung von Mann und Frau

Wir alle kennen Schmerz. Schmerz ist ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen uns und unserem Organismus. Bei der Wahrnehmung von Schmerz scheint es – anders als lange angenommen – Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu geben. Was wissen wir darüber und welche Gründe könnte es dafür geben?

 

Schmerz – was ist das eigentlich?

John Bonica, ein amerikanischer Anästhesist, der als Begründer der modernen Schmerzmedizin gilt, definiert Schmerz folgendermaßen:

„Eine unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die mit einer tatsächlichen oder potenziellen Gewebeschädigung einhergeht oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“

 

Der nützliche Schmerz im Laufe unserer Evolution

Wenn wir ein ganzes Stück in der Naturgeschichte zurückgehen, dann sehen wir, dass Schmerz ein sehr altes Phänomen ist: Es gibt Schmerz, seitdem es komplexe Nervensysteme gibt. Und Schmerz kommt nie allein. Er ist immer an ein zusätzliches Signal gekoppelt, das weiteren Aufschluss über seine Ursache geben soll – so tritt er z.B. gemeinsam mit einem Druckgefühl, Hitze- oder Kälteempfinden oder einem Stechen auf sowie stets gepaart mit einer Information zum genauen Ort der Entstehung. Schmerz dient uns als eine Art „Frühwarnsystem“. Er soll uns dazu auffordern, einen Zustand zu vermeiden, zu begrenzen oder zu beenden, der uns entweder akut schädigt oder uns Schaden zufügen würde, wenn er dauerhaft anhält. Schmerz war unserem Überleben schon immer nützlich.

 

Wir ziehen aus Schmerz die Hand aus dem Feuer, schrecken vor Dornenhecken zurück und laufen nicht barfuß über spitze Steine – lauter Verhaltensweisen, die mögliche Schädigungen an unserem Körper vermeiden. Auch hilft uns Schmerz z.B., unsere Muskeln und Gelenke nicht zu überfordern und zu schädigen oder ruft uns dazu auf, verletzte Stellen in der Haut zu schützen und zu behandeln. In unserem stetigen Lernprozess, uns in der Welt zurechtzufinden, ist Schmerz ein entscheidendes Mittel: Wir lernen aus Schmerzereignissen, künftig auf vergleichbare Gefahrenquellen zu achten und können dieses Wissen sogar an unsere Nachkommen weitergeben – ein Umstand, der uns Menschen einen evolutionären Vorteil bringt. So lernt nicht nur jeder Mensch anhand des Schmerzes im Laufe seines individuellen Lebens immer mehr dazu, wie er Leib und Leben bestmöglich schützt, sondern die gesamte Menschheit profitiert in ihrer Entwicklung von Schmerzerfahrungen.

 

Die „Gender-Pain-Gap“: Schmerz ist nicht gleich Schmerz/span>

Lange Zeit glaubte man, dass sowohl die Wahrnehmung als auch die Wirkung von Schmerz bei Mann und Frau gleich seien. Doch die Hinweise darauf, dass dies eine grobe Fehleinschätzung ist, häufen sich immer mehr. Grundsätzlich scheint es signifikante Differenzen zwischen den Geschlechtern bezüglich der sogenannten „Nozizeption“, d.h. der Schmerzwahrnehmung, zu geben, und dies scheint auf genetischen, neuronalen und hormonellen Faktoren zu basieren.

Schon 2006 wurde in einem Übersichtsbeitrag gezeigt, dass in mehreren Experimenten Unterschiede bei Mann und Frau in der Wahrnehmung von thermalen, elektrischen, chemischen und Druckreizen beobachtet werden konnten. In den Versuchen wurden zwei unterschiedliche Schwellenwerte ermittelt: Erstens der Punkt, ab dem ein Reiz zum ersten Mal dezidiert als Schmerz wahrgenommen wird und zweitens der Punkt, ab dem der Reiz von den Proband:innen nicht mehr toleriert wird (der sogenannte „withdrawal“ Punkt, also z.B. der Punkt, an dem die Hand von der Herdplatte gezogen wird). Alle Studien zeigten übereinstimmend, dass die Schwellenwerte bei weiblichen Probandinnen niedriger lagen. Das bedeutet: Die Schmerzempfindlichkeit war bei Frauen höher, die Schmerztoleranz niedriger.

Was ist nun aber die Ursache für diesen Unterschied? In einem Übersichtsartikel von 2021 kommt ein Neurowissenschaftler der Universität Oxford zu dem Ergebnis, dass Frauen generell ein wesentlich größeres Risiko tragen, chronische Schmerzzustände zu entwickeln als Männer. Beobachten lasse sich dies vor allem bei Kopf- und Rückenschmerzen. Der Autor gibt dafür multifaktorielle Gründe an, doch besonders wichtig scheint der Einfluss von Hormonen auf das Schmerzgeschehen zu sein. Demnach wirken Sexualhormone auf neuronale Prozesse im Körper, die wiederum u.a. Auswirkungen auf die Verarbeitung von Schmerzsignalen haben. Auch nehmen Sexualhormone Einfluss auf immunabhängige Prozesse, die sich – oft mittels Botenstoffen – ebenfalls auf die Schmerzprozessierung auswirken.

 

Wie Männer und Frauen unterschiedliche Konsequenzen aus Schmerzen ziehen

Doch nicht nur bei der Entstehung von Schmerz, sondern auch im individuellen Umgang damit lassen sich Unterschiede zwischen Mann und Frau beobachten. 2019 konnte in einer Untersuchung gezeigt werden, dass für Männer, wenn sie Schmerz empfinden, der „Verletzungsaspekt“ im Vordergrund steht: Das Gefühl, durch die Erfahrung von Schmerzen ihrer Unverletzlichkeit beraubt zu sein, wurde von den männlichen Probanden viel stärker beschrieben als von den weiblichen. Laut der Untersuchung lässt sich als typisch männliche Umgangsstrategie mit der Schmerz- und Verletzlichkeitsempfindung etwas beobachten, das man etwa „Aktivitäts-Anpassung“ („activity pacing“) nennen kann, nämlich eine merkliche Drosselung der Aktivitäten bzw. Vorhaben sowie das verstärkte Einlegen von Pausen, abgestimmt auf die jeweilige Schmerzsituation. Besonders bemerkenswert ist, dass Frauen zum genauen Gegenteil neigen, wenn sie Schmerz empfinden, nämlich zum sogenannten „overdoing“, d.h. zu einem übermäßigen Anstrengen, ihre Vorhaben trotz Schmerzen vorstellungsgemäß umzusetzen – Aktivitätserhöhung auf der weiblichen und Aktivitätsverringerung auf der männlichen Seite.

 

Der Zweck archaischer Schmerz-Strategien

Wenn wir einen Blick zurück in die Wiege der menschlichen Gattung werfen, finden wir einen Hinweis darauf, welchen Beitrag die Evolution zu diesen unterschiedlichen Umgangsstrategien geleistet haben könnte. Nach heutiger Auffassung sah die archaische Rollenverteilung etwa so aus: Der Mann der Jäger- und Sammlerzeit sorgte mit seiner Beute für die Nahrung der Sippe, während die Frau mit der Pflege der Nachkommen betraut war. Stellen wir uns nun den Fall vor, in dem der Jäger verletzt oder krank ist, dann ist schnellstmöglich dafür zu sorgen, dass seine Kräfte wiederhergestellt werden. Fällt der Jäger zu lange aus, verhungert das ganze Rudel. Die Rauheit der Wildnis der Jäger- und Sammlerzeit bedingte es, dass nur ein Jäger, der bei vollen Kräften war, erfolgreich Beute machen konnte. Die schnellstmögliche nachhaltige Genesung des Jägers musste also oberste Priorität haben und sämtliche Aktivitäten, die jene körperliche Ressourcen abzogen, die für die Genesung benötigt wurden, waren einzustellen. Ganz anders aber steht es für den Part, der für die Brutpflege verantwortlich ist: Die Nachkommen müssen ständig versorgt werden, um zu überleben, und die Brutpflege ist, wenn sie erfolgreich sein soll, zu jedem Moment gegenüber der nachhaltigen Genesung der Verantwortlichen zu priorisieren.

 

Selbstausbeutung als evolutionäre Sackgasse?

Man könnte einwenden, dass die Sippe letztlich nicht davon profitiere, wenn die Brutpflegerinnen Raubbau an ihrem Körper betreiben und so auf kurze Sicht zwar ihre Rolle ausfüllen, aber auf lange Sicht nicht gesund überleben können. Was ist damit gewonnen, wenn dieser Part durch andauernde Selbstausbeutung am Ende doch den Fortbestand der Sippe gefährdet? Darauf lässt sich antworten, dass es aus Sicht der Evolution schlichtweg nicht wichtig ist, dass die einzelnen Individuen einer Gattung ein langes, gesundes Leben führen. Das Einzige, was zählt, ist der Fortbestand der Art, und der wird garantiert, indem genügend – im Sinne der Evolution erfolgreiche – Nachkommen hervorgebracht werden. Ganz vereinfacht gesagt: Sobald so viele gesunde Nachkommen wie möglich in die Welt gesetzt und diese so erfolgreich aufgezogen wurden, dass sie selbst, in Form ihrer eigenen Sippe, für den weiteren Fortbestand der Art sorgen können, hat die vorige Generation ‚ausgedient‘. So hart es für unsere heutigen Ohren klingen mag: Dem reinen Fortbestand der Spezies ist mehr gedient, wenn jede Generation ihre Ressourcen ideal dafür nutzt, dass eine maximale Anzahl an erfolgreichen Nachkommen hervorgebracht wird – und weniger, wenn sich alle Individuen zur ‚falschen‘, d.h. in der Sache der Nachkommen produktivsten Zeit, schonen, um schließlich auf Kosten der Anzahl erfolgreicher Nachkommen ein längeres Leben führen zu können.

 

Neue Strategien für alle

Nun leben wir heute nicht mehr in der Steinzeit und können es als eine der größten Errungenschaften in der Entwicklung der Menschheit bezeichnen, dass wir uns bewusst dazu entscheiden können, das Individuum nicht bloß in den Dienst des Fortbestands der Art zu stellen. Es ist ein Gebot unseres – im heutigen Sinne des Wortes – humanen Umgangs miteinander, dass jedem Menschen ein möglichst leidfreies Leben ermöglicht werden soll. Für unseren Umgang mit Schmerzen bedeutet das: Wo immer möglich beheben, statt auszuhalten. Besonders für Frauen, die in der Schmerzwahrnehmung sensitiver, hinsichtlich der Chronifizierung von Schmerzen gefährdeter und für einen ungesunden Umgang mit dem eigenen Schmerz empfänglicher sind, muss die Devise sein, den Schmerzen rechtzeitig Einhalt zu gebieten. Bei Kopfschmerzen, wo weibliche Patienten gegenüber den männlichen weltweit deutlich stärker belastet sind, gilt es darum einmal mehr, zu einem achtsamen Umgang aufzurufen.

  • Bonica JJ. The need of a taxonomy. Pain 1979; 6 (3): 247–248

    Dawes JM, Bennett DL. Addressing the gender pain gap. Neuron. 2021 Sep 1;109(17):2641-2642. doi: 10.1016/j.neuron.2021.08.006. PMID: 34473950.

    Keogh E, Sex and gender differences in pain: a selective review of biological and psychosocial factors, The Journal of Men's Health & Gender, Volume 3, Issue 3, 2006, Pages 236-243, ISSN 1571-8913, https://doi.org/10.1016/j.jmhg.2006.03.006.

    Neumeier MS, Pohl H, Sandor PS, Gut H, Merki-Feld GS, Andrée C. Dealing with Headache: Sex Differences in the Burden of Migraine- and Tension-Type Headache. Brain Sci. 2021 Oct 5;11(10):1323. doi: 10.3390/brainsci11101323. PMID: 34679388; PMCID: PMC8534023.

    Pieretti S, Di Giannuario A, Di Giovannandrea R, Marzoli F, Piccaro G, Minosi P, Aloisi AM. Gender differences in pain and its relief. Ann Ist Super Sanita. 2016 Apr-Jun;52(2):184-9. doi: 10.4415/ANN_16_02_09. PMID: 27364392.

    Racine M, Solé E, Sánchez-Rodríguez E, Tomé-Pires C, Roy R, Jensen MP, Miró J, Moulin DE, Cane D. An Evaluation of Sex Differences in Patients With Chronic Pain Undergoing an Interdisciplinary Pain Treatment Program. Pain Pract. 2020 Jan;20(1):62-74. doi: 10.1111/papr.12827. Epub 2019 Aug 28. PMID: 31376331.

    Racine M, Tousignant-Laflamme Y, Kloda LA, Dion D, Dupuis G, Choinière M. A systematic literature review of 10 years of research on sex/gender and experimental pain perception - part 1: are there really differences between women and men? Pain. 2012 Mar;153(3):602-618. doi: 10.1016/j.pain.2011.11.025. Epub 2011 Dec 20. PMID: 22192712.

    Templeton KJ. Sex and Gender Issues in Pain Management. J Bone Joint Surg Am. 2020 May 20;102 Suppl 1:32-35. doi: 10.2106/JBJS.20.00237. PMID: 32251123.

    close

Zurück

NOCH MEHR:

LATEST
ARTICLES

DIE NEUSTEN
INFORMATIONEN

Stand der Forschung

Einen Zusammenhang zwischen dem Wetter und Kopfschmerzbeschwerden können viele Betroffene bestätigen. Obwohl dem Wetter ein großer Einfluss zugeschrieben wird, konnte die Forschung bisher keine

Maßnahmen gegen Kopfschmerzen

Die sog. Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson ist ein wichtiges Tool für Kopfschmerzbetroffene. Dass die spezielle Entspannungstechnik Migräneattacken wirksam vorbeugen kann, ist durch

Leben mit Migräne

Wie fühlen sich Migränekopfschmerzen an? Sind sie für alle Betroffenen gleich? Wie stark ist mein Schmerz und wie sehr schränkt er mich ein?

Wer Schmerzen messen will, steht vor einer großen

Kopfschmerz und Long COVID

Die Corona-Pandemie gilt zwar als beendet, doch ist das Virus damit nicht aus der Welt. Dennoch sollte die Zeit des Resümierens und des Wieder-Anknüpfens an das alte Leben fortgesetzt werden. Für

Kopfschmerzen im Alltag

Das Studieren wurde durch die Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen. Nicht selten bedeutete Studieren unter Coronaregeln das stundenlange Sitzen vor dem heimischen Computer und die Teilnahme

Echte Erholung im Urlaub

Für viele von uns sind die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Damit sich auch wirkliche Erholung einstellt, geben wir in diesem Beitrag einige Tipps, wie das gelingen kann – ganz gleich, ob

Entspannung und Kopfschmerz

Dass Stress ein zentraler Faktor bei der Entstehung von Migräneattacken ist, gilt als unumstritten. Eine Senkung des individuellen Stresslevels kann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden

Der Stand der Forschung

Unsere Erbanlagen unterliegen den Gesetzen der Evolution und sind stetigen Veränderungen ausgesetzt. Wir wissen, dass der Lauf der Evolution es vorsieht, Eigenschaften, die ihren Besitzer:innen

Der Stand der Forschung

In unserem letzten Beitrag haben wir verschiedene Erklärungsansätze für den Zusammenhang von Blutdruck und Kopfschmerz vorgestellt. In dieser Fortsetzung erläutern wir einen weiteren, viel

Der Stand der Forschung

Die Frage, in welchem Zusammenhang Kopfschmerz und erhöhter Blutdruck stehen, hat in der medizinischen Forschung eine lange Tradition. Resultate auf diesem Feld sind sehr widersprüchlich und geben

Kopfschmerzen und Schlaf

Wer schlecht schläft, hat ein erhöhtes Risiko, Kopfschmerzen zu bekommen. Gleichzeitig bringen Kopfschmerzen oft Schlafstörungen mit sich. Unbestritten ist, dass beide sich gegenseitig beeinflussen –

Begleiterkrankungen bei Kopfschmerz & Migräne

Kopfschmerzerkrankungen stellen allgemein für Betroffene eine große Belastung dar. Zusätzlich besteht bei den Betroffenen ein erhöhtes Risiko dafür, dass zu ihrer Kopfschmerzerkrankung weitere

Wissen gegen Kopfschmerz

Stress ist ein unbestrittener Faktor beim Entstehen von Kopfschmerzen und Migräne. Kopfschmerzbetroffene sollten rechtzeitig Ausgleich schaffen, wenn zu viel Stress an der Tagesordnung ist, um das

Der Stand der Forschung

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stellt nach wie vor eine effektive Maßnahme zum Schutz vor Coronaviren dar. Doch zahlreiche Studien belegen, dass mit dem Tragen von Schutzmasken auch

Der Stand der Forschung

Viele kennen sie aus eigener, schmerzhafter Erfahrung – doch nur wenige wissen, welche Vorgänge ihr zugrunde liegen: die Migräneattacke. Die Wissenschaft forscht seit Jahrzehnten intensiv an dieser

Kopfschmerzen als globales Problem

Migräne und andere Kopfschmerzerkrankungen gehören laut der WHO zu den am stärksten behindernden Erkrankungen. Dennoch werden sie oft in den Kontext eher subjektiv empfundener als objektiv

Entspannung und Kopfschmerz

Eine ganzheitlich angelegte Therapie von Migräne und Kopfschmerzen verfügt inzwischen über zahlreiche Methoden, die auch über eine rein medikamentenbasierte Behandlung hinausgehen. Besondere Bedeutung

Kopfschmerzen im Alltag

Viele Menschen kennen sie nur noch vom Hörensagen – die Stille. Warum die Freiheit von Außenreizen gut gegen Kopfschmerz- und Migräneattacken ist, betrachten wir in diesem Beitrag.

Kopfschmerzen im Alltag

Zu den klassischen Maximen der Kopfschmerzprävention gehört der Aufruf zum regelmäßigen Trinken. Damit ist natürlich nicht der tägliche Konsum von Alkohol gemeint, sondern die ausreichende Versorgung

DER STAND DER FORSCHUNG

Das Gehirn von Menschen mit Migräne zeichnet sich durch eine besondere Reizverarbeitung aus. Die Kopfschmerzforschung geht davon aus, dass das Gehirn eines Migränebetroffenen Reize früher und

LEBEN MIT MIGRÄNE

Der Einfluss der Ernährung auf Kopfschmerzen ist eines der am heißesten diskutierten Themen unter Betroffenen und Expert*innen. Besonders Migränebetroffene sehen oft einen direkten Zusammenhang

Give yourself a break

Zahlreiche Studien deuten auf einen Zusammenhang von Stress und Kopfschmerz hin. Stressauslösend können nach den aktuellen Erkenntnissen nicht nur ‚große‘, seltene Ereignisse sein, die einen

DER STAND DER FORSCHUNG

Wir Menschen sind von Natur aus darauf eingestellt, dass unsere Tage einen regelmäßigen Ablauf haben. Unser natürlicher Tagesrhythmus beeinflusst viele physiologische Vorgänge in unserem Körper,

Wenn Schmerzmittel Schmerzen auslösen

Es klingt paradox, aber ist doch wahr: Medikamente gegen Kopfschmerz können selbst Kopfschmerz auslösen. Was es mit diesem sogenannten Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz auf sich hat und was sich

LEBEN MIT MIGRÄNE

Viele Menschen mit Migräne kennen es aus eigener Erfahrung: Licht kann Schmerzen verstärken. Doch was steckt hinter der sogenannten Photophobie und wie genau hängt dieses Phänomen mit der Migräne

Der Stand der Forschung

Dass Frauen häufiger als Männer von Migräne betroffen sind, lässt sich statistisch nachweisen. Die Ursachen für diese ungleiche Verteilung werden in der Kopfschmerzforschung seit jeher heiß

Digitaler Stress und seine Folgen

Digitaler Stress gerät immer mehr in den Fokus der Forschung. Was macht es mit uns, dass wir in fast all unseren Lebensbereichen von digitalen Medien umgeben sind? Wann spricht man von digitalem

Kopfschmerzen im Alltag

Endlich ist das Semester geschafft und du willst einfach nur die Semesterferien genießen. Wenn die Anspannung abfällt, kann es einem doch nur richtig gut gehen. Migräne im Urlaub: das scheint

Kopfschmerzen im Alltag

Dass unsere Liebe zum Smartphone irgendwann Probleme bereiten kann, vermuten viele. Doch wie genau hängt der Umgang mit dem Smartphone mit Kopf- und Nackenschmerzen zusammen? Mit dieser Frage befasst

Kopfschmerz und Corona

Die Corona-Pandemie stellt selbst die stärksten Köpfe vor Probleme: Man studiert und arbeitet im „Home-Office“, starrt dabei permanent auf einen Bildschirm, findet kaum Zeit zum Abschalten und nur

Kopfschmerz und Wetter

Wer kennt das nicht: Die Tage sind kurz und düster, nur selten bricht für Momente die Sonne aus den grauen Wolken hervor. Der Winter hat uns und unsere Gemütslage fest im Griff. Doch welchen Einfluß

Kopfschmerzen im Alltag

Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Was den einen kaum stört, bringt andere an den Rand des Erträglichen. Gerade diejenigen Geräusche, die uns ständig umgeben, sind für viele Menschen eine starke,

Kopfschmerzen im Alltag

Immer wieder hören wir von Menschen, die ausgerechnet dann unter einer Migräne leiden, wenn sie etwas unternehmen, Freunde treffen oder auch einfach nur entspannen und neue Kräfte tanken wollen: am

Schwindel und Kopfschmerz

In unserem aktuellen Artikel gehen wir einem Symptom nach, das viele Kopfschmerz-Betroffene kennen: Doch wie genau hängen eigentlich Schwindelgefühle und Migräne zusammen?

Kopfschmerz und Kaffee

Der Kaffee gehört zu den beliebtesten Genussmitteln überhaupt – doch gerade Kopfschmerzgeplagte greifen nicht immer vorbehaltlos zur Tasse. Wir sind dem Zusammenhang zwischen Kaffee und Kopfschmerzen

Stress und Kopfschmerz

Eines scheinen dieser Tage fast alle gemeinsam zu haben: keine Zeit. Wie sich diese Tendenz auf unseren Kopfschmerz auswirkt, erfahrt ihr im Artikel zum Thema Entschleunigung...

Wissen gegen Kopfschmerz

Ein Symptom, das häufig mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht wird, ist das Zähneknirschen. Das Phänomen ist alles andere als ein Nischenproblem...

Wissen gegen Kopfschmerz

Unser aktueller Artikel richtet sich an alle Kopfschmerzgeplagten, die besonders gerne sportlich aktiv sind. Denn insbesondere für diese Gruppe gibt es einige Dinge zu beachten...

KOPFSCHMERZEN IN DER ALLERGIESAISON

Migräne ist keine allergische Erkrankung, jedoch haben Allergiker häufiger Migräne. Unser neuester Artikel wirft daher passend zur aktuellen Allergie-Saison einen genaueren Blick auf einen häufig

Schlaf und Kopfschmerz

Dass regelmäßiger, ungestörter Schlaf ein elementarer Bestandteil bei der Prävention von Kopfschmerzen ist, konntet ihr bereits einem ersten Artikel entnehmen. Bleibt noch die Frage zu klären: Wieviel

Kopfschmerzen in der Prüfungsphase

Die Prüfungsphase an der Uni hat begonnen und der Stress droht Überhand zu nehmen? Unser Prüfungsphasen-Guide hilft dir dabei, zumindest deinen Kopfschmerz im Griff zu haben, so dass dein Kopf

Kopfschmerz und Klima

Kaum ein Thema wird so häufig als Auslöser von Migräne und Kopfschmerzen genannt wie das Wetter. Stellt sich die Frage: Ist da was dran? In unserem aktuellen Artikel erfährst Du daher alles zu den

Schlaf und Kopfschmerz

Auch während der Nacht ist das menschliche Gehirn alles andere als untätig. Hier findest du einige Informationen zu der Frage, was unser Gehirn alles leistet, während wir schlafen...

Ernährung und Kopfschmerz

Eine bewusste Ernährung kann der Entstehung von Kopfschmerzen vorbeugen. Wer sich bewusst ernährt, sollte aber nicht allein auf die Auswahl der Speisen achten, sondern auch seinen Tagesablauf...

Stress und Kopfschmerz

„Stress is not what happens to you, but how you react to it“ – war zumindest das Credo des kanadischen Arztes und Forschers Hans Selye, der als Gründervater der Stressforschung gilt...