• Alle Informationen zu den Förderern und Initiatoren dieses Programms:

Menu Close
Neues aus der Forschung

Migräne und Depression: gibt es gemeinsame Ursachen?

 

Migräne und Depression: gibt es gemeinsame Ursachen?

Zwei Erkrankungen, die schon seit langem für das Leid vieler Menschen verantwortlich gemacht werden, sind Migräne und Depression. Migräne ist eine eigenständige neurologische Kopfschmerzerkrankung, mit der wir uns in diesem Blog regelmäßig beschäftigen. Bei Depression handelt es sich hingegen um eine psychische Erkrankung, die mit einer trüben Stimmung, Interessenverlust und Hoffnungslosigkeit verbunden ist. Diese Erkrankung gehört damit zu den sogenannten „Affektstörungen“ und verläuft häufig in Schüben.

Bedauerlicherweise kommen diese zwei Erkrankungen oft gemeinsam vor, sodass viele Migränebetroffene zusätzlich mit einer depressiven Erkrankung zu kämpfen haben und umgekehrt.

Die Forschung beschäftigt sich schon länger mit dieser häufigen gemeinsamen Erscheinung und konnte inzwischen auch einige Erklärungsansätze liefern. Unter anderem wird untersucht, ob es eventuell gemeinsame Ursachen oder „Pathomechanismen“ für diese Erkrankungen geben könnte. All dies sowie auch mögliche Auswirkungen für die Kopfschmerzprävention werden wir in diesem Artikel besprechen.


Migräne: weit verbreitet und oft mit Begleitung

Es ist nicht ganz einfach, genau zu wissen, wie viele Menschen insgesamt an Migräne leiden. Verschiedenen Untersuchungen zufolge betrifft Migräne jedoch zwischen 14 und 20 Prozent der Bevölkerung. Laut neueren Angaben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) liegt die 1-Jahres-Prävalenz der Migräne zwischen 10 und 15%. Geringstenfalls würde das also bedeuten, dass jede zehnte Person von Migräne betroffen ist. Schon lange ist bekannt, dass bei dieser weit verbreiteten Erkrankung genetische Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Inzwischen wissen wir sogar von über 100 Genen, in denen kleine Veränderungen vorkommen und zur Entstehung der Krankheit beitragen können.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass die Migräne häufig gemeinsam mit anderen Erkrankungen auftritt. Einige sogenannte Begleiterkrankungen, oder „Komorbiditäten“, der Migräne haben wir schon in früheren Artikeln diskutiert wie zum Beispiel Bluthochdruck, Epilepsie, und Schlaganfall. Seit Jahren gibt es Hinweise aus der Forschung, dass Migräne auch mit Erkrankungen im seelischen Bereich in Verbindung zu stehen scheint. Hierzu gehören unter anderem Depressions- und Angsterkrankungen, zwei Erkrankungen, unter denen mit ca. 8% (Angststörungen) bzw. 12% (Depression) ein erheblicher Anteil der Bevölkerung leidet. Zudem stimmt es auch, dass sowohl Migräne als auch Depression jeweils das Risiko der anderen Erkrankung erhöhen, sodass sie wiederholt gemeinsam auftreten. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem „bidirektionalen“, also in beide Richtungen wirksamen Verhältnis. Solche Verbindungen gibt es häufig, wenn gemeinsame biologische Ursachen vorliegen.


Genetische Veränderungen im Fokus

Für diese möglichen gemeinsamen Ursachen konnten schon etliche Hinweise gefunden werden. Vor allem die Vererbungslehre (oder Genetik) spielt in der Forschung zu diesem Themengebiet eine wesentliche Rolle. Sie entdeckte eine Vielzahl von Veränderungen im menschlichen Erbgut, alle mit ganz unterschiedlichen Wirkungen. Einige beeinflussen die zentralen Vorgänge in der Schmerzübertragung und -wahrnehmung. Wieder andere sind bei der Steuerung des Blutkreislaufs und entzündlichen Prozessen im Nervensystem involviert und wirken auf die Bildung und Verteilung von regulierenden Botenstoffen.

Durch die schiere Anzahl der Forschungsergebnisse zu diesem Thema in den letzten Jahren hat sich inzwischen einiges aufgeklärt. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine Vielzahl dieser Faktoren sowohl bei der Migräne als auch bei Depression eine maßgebliche Rolle spielen. Eine einzige konkrete Ursache konnte für die gemeinsame Erscheinung dieser Erkrankungen also nicht festgestellt werden. Dennoch wurde eine ganze Reihe von Erbgutveränderungen identifiziert, deren Mitwirkung an der Entstehung beider Krankheiten als sehr wahrscheinlich angesehen wird.


Gemeinsame Faktoren beim Krankheitsgeschehen

Die Übersichtsarbeit einer Forscher:innengruppe aus Polen bietet einen umfangreichen Einblick zu den Botenstoffen und weiteren Substanzen, die für beide Krankheitsgeschehen relevant sein könnten. Einige Beispiele schauen wir uns im Folgenden einmal an.

1. Signale im Nervensystem:

Im Gehirn gibt es einige Botenstoffe, die Signale im zentralen Nervensystem übertragen. Man nennt sie Neurotransmitter. Einer dieser Botenstoffe, das Serotonin, ist bei Menschen mit Depression weniger verfügbar als bei Menschen ohne diese Erkrankung. Interessanterweise ist zudem bekannt, dass ein Mangel an Serotonin auch die Schmerz-Signalübertragung beeinflussen kann. Dies wiederum kann eine negative Auswirkung bei Migränepatient:innen haben, da die Empfindlichkeit bei Schmerzwahrnehmungen hierdurch steigt. Diese Parallele lässt sich durch die Veränderungen in der Erbsubstanz erklären: bei beiden Erkrankungen fand man Veränderungen in einem Gen, das durch die Herstellung eines Proteins den Transport von Serotonin in die Zellen ermöglicht. Ein Defekt an dieser Stelle könnte also beide Erkrankungen beeinflussen.

2. Entzündungsfaktoren:

Dem Molekül CGRP (Calcitonin gene-related peptide) weist man seit einiger Zeit eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Migräneattacken zu. Dies haben wir bereits in einem früheren Beitrag beleuchtet. CGRP ist eine Substanz, die unsere Blutgefäße erweitern kann. Damit hilft sie, einen ausreichenden Blutfluss und damit eine gute Versorgung des Gehirns zu gewährleisten. Zudem ist CGRP auch an der Entstehung und Steuerung von Entzündungsprozessen beteiligt – zwei Faktoren, die immer wieder als Auslöser von Migräne-Attacken beschrieben werden. Gleichzeitig konnte auch in Tiermodellen für Depression ein erhöhtes CGRP aufgespürt werden, was ebenfalls auf eine Parallele hindeutet.

3. Hormone:

Auch das weibliche Geschlechtshormon Östrogen könnte bei beiden Erkrankungen maßgeblich sein. Es ist bekannt, dass dieses Hormon für verschiedenartige Auswirkungen auf die Reiz- und Informationsübertragung im Nervensystem verantwortlich ist. Dies ist vor allem mit Blick auf Serotonin und Noradrenalin interessant, da beide Botenstoffe sowohl in der Entstehung von Depression als auch in der Schmerzleitung involviert sind. Die Schmerzleitung ist wiederum bei der Migräne von Bedeutung. Eine Überschneidung der Erkrankungsursachen scheint daher auch hier möglich.

4. Umweltfaktoren wie Stress:

Schon lange ist klar, dass Stress – und vor allem Dauerstress – bei der Entstehung einer Migräne entscheidend sein kann. Über diesen Zusammenhang haben wir bereits in diesem Artikel berichtet. Stress gilt als einer der potentesten Auslöser von Migräne-Attacken und sollte bei der Prävention kontinuierlich in Betracht gezogen werden. Wenn Stress sich immer weiter verstärkt und schlimmstenfalls zu einem Dauerzustand wird, kann sich auch die Migräne zu einer chronischen Erkrankung entwickeln. Eine Verbindung zu depressiven Erkrankungen gibt es scheinbar auch hier, zumal Stresszustände sowohl körperliche als auch seelische Auswirkungen haben, die wiederum zur Verschlimmerung einer Depression führen können.

5. Vererbung:

Die Veranlagung für beide Erkrankungen wird außerdem durch Gene beeinflusst. Inzwischen konnten hierzu Studien an eng verwandten Menschen wie beispielsweise Zwillingen durchgeführt werden. Dabei zeigte sich, dass Verwandte von Migränebetroffenen ein erhöhtes Risiko hatten, eine Depression zu entwickeln – und auch umgekehrt gab es bei Verwandten von Depressionspatient:innen ein erhöhtes Risiko, Migräne zu bekommen. Interessanterweise war dieses Verhältnis ausgeprägter bei eineiigen als bei zweieiigen Zwillingen. Insgesamt deuten diese Untersuchungen darauf hin, dass es gemeinsame genetische Faktoren gibt, die für eine Verbindung zwischen Migräne und Depression relevant sein könnten.


Nichts ist vorherbestimmt

Obgleich diese Erkrankungen nachweislich miteinander verbunden sind, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass alle Migränepatient:innen auch an Depression erkranken. Vor allem, wenn man sich eingehend mit der eigenen Migräneerkrankung beschäftigt, gibt es viele Möglichkeiten, Attacken zu vermeiden oder zumindest abzumildern. Besonders wirksam ist es, wenn man seine persönlichen Migräne-Auslöser identifiziert und bewusst mit ihnen umgeht. Wichtig ist es auch, sich in kompetente ärztliche Behandlung zu begeben. Allein die Gewissheit, dass man den Herausforderungen einer Migräne-Erkrankung nicht allein begegnen muss, ist für die meisten Betroffenen ein enormer Schritt nach vorn. Mithilfe unserer Medien können Betroffene zur „Expert:in“ in eigener Sache werden und aktiv gegen Kopfschmerzen angehen. Unsere Homepage Headache Hurts stellt Ihnen die wichtigsten Informationen zur Verfügung, während die App eine wertvolle Hilfestellung im Alltag bietet. So gewinnen Migränebetroffene immer besser die Kontrolle über ihr Krankheitsgeschehen zurück – und sind damit möglicherweise auch gegen depressive Symptome besser gerüstet.

 

Veröffentlicht: September 2026

  • Breslau N, Davis GC, Andreski P. Migraine, psychiatric disorders, and suicide attempts: an epidemiologic study of young adults. Psychiatry Res. 1991 Apr;37(1):11-23. doi: 10.1016/0165-1781(91)90102-u. PMID: 1862159.

    Breslau N, Lipton RB, Stewart WF, Schultz LR, Welch KM. Comorbidity of migraine and depression: investigating potential etiology and prognosis. Neurology. 2003 Apr 22;60(8):1308-12. doi: 10.1212/01.wnl.0000058907.41080.54. PMID: 12707434.

    Chen MH, Pan TL, Lin WC, Huang KL, Hsu JW, Li CT, Tsai SJ, Su TP, Chen TJ, Bai YM. Bidirectional association between migraine and depression among probands and unaffected siblings: A nationwide population-based study. J Affect Disord. 2021 Jan 15;279:687-691. doi: 10.1016/j.jad.2020.10.056. Epub 2020 Oct 29. PMID: 33190120.

    Diener H.-C., Förderreuther S, Kropp P., Reuter U. et al., Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne, S1-Leitlinie, 2025, DGN und DMKG, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie.

    Göbel, H. (2025). Heredität und Genetik der Migräne. In: Migräne. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-70985-6_11

    Husoy AK et al. Global, regional, and national burden of headache disorders, 1990–2023: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2023. Lancet Neurol 2025; 24(12): 1005-15

    Johansson EW, Linde M, Ohlis A, Mattsson M, Shaaban AN, Gustafsson S, Holm J, Dalman C, Agardh EE. Association of migraine with subsequent risk of depression or anxiety by small-area deprivation: national cohort study with sibling analysis. J Headache Pain. 2026 Feb 23;27(1):57. doi: 10.1186/s10194-026-02280-8. PMID: 41731351; PMCID: PMC12930664.

    Khan SS, Qureshi MN, Siddiqi FA, Jelani FA, Safdar L, Ibrahim H. Prevalence of Depression in Migraine Patients Presenting to the Outpatient Department of a Tertiary Care Hospital. JCPSP Postgrad 2025; 1(2):107-111.

    Li Y, Luo G, Zhou L, Wang X, Liu H, Zhang Y, Yan M. Mediators of the association between depression and migraine: a mendelian randomization study. Front Genet. 2024 May 31;15:1326817. doi: 10.3389/fgene.2024.1326817. PMID: 38881795; PMCID: PMC11176467.

    Lv X, Xu B, Tang X, Liu S, Qian JH, Guo J, Luo J. The relationship between major depression and migraine: A bidirectional two-sample Mendelian randomization study. Front Neurol. 2023 Apr 14;14:1143060. doi: 10.3389/fneur.2023.1143060. PMID: 37122299; PMCID: PMC10140565.

    Stovner, L.J., Hagen, K., Linde, M. et al. The global prevalence of headache: an update, with analysis of the influences of methodological factors on prevalence estimates. J Headache Pain 23, 34 (2022). https://doi.org/10.1186/s10194-022-01402-2

    The Brainstorm Consortium et al. Analysis of shared heritability in common disorders of the brain. Science360, eaap8757(2018). DOI: 10.1126/science.aap8757 PMID: 29930110; PMCID: PMC6097237.

    Wachowska K, Bliźniewska-Kowalska K, Sławek J, Adamczyk-Sowa M, Szulc A, Maes M, Kuan-Pin S, Gałecki P. Common pathomechanism of migraine and depression. Psychiatr Pol. 2023 Apr 30;57(2):405-419. English, Polish. doi: 10.12740/PP/OnlineFirst/143982. Epub 2023 Apr 30. PMID: 36371736

    Yang Y, Ligthart L, Terwindt GM, Boomsma DI, Rodriguez-Acevedo AJ, Nyholt DR. Genetic epidemiology of migraine and depression. Cephalalgia. 2016 Jun;36(7):679-91. doi: 10.1177/0333102416638520. Epub 2016 Mar 9. PMID: 26966318.

    Yang Y, Zhao H, Boomsma DI, Ligthart L, Belin AC, Smith GD, Esko T, Freilinger TM, Hansen TF, Ikram MA, Kallela M, Kubisch C, Paraskevi C, Strachan DP, Wessman M; International Headache Genetics Consortium; van den Maagdenberg AMJM, Terwindt GM, Nyholt DR. Molecular genetic overlap between migraine and major depressive disorder. Eur J Hum Genet. 2018 Aug;26(8):1202-1216. doi: 10.1038/s41431-018-0150-2. Epub 2018 Jul 11. PMID: 29995844; PMCID: PMC6057914.

    Zhang M, Li Q, Zhao Y, Peng Y, Yu J, Gan C, Tang L, Liu K, Liu Y, Zhang Z, Wang X, Tang M, Jiang C, Gu D. Shared genetic architecture between depression and migraine: a large-scale genome-wide cross-trait analysis. J Headache Pain. 2026 May 25;27(1):187. doi: 10.1186/s10194-026-02402-2. PMID: 42185775; PMCID: PMC13390404.

    https://www.dgn.org/artikel/s1-leitlinie-therapie-und-prophylaxe-der-migrane-aktualisiert abgerufen am 13.8.2026

    https://www.universimed.com/at/article/neurologie/neue-daten-epidemiologie-kopfschmerzerkrankungen-2282345 abgerufen am 12.8.2026

    https://www.gbe.rki.de/DE/Themen/Gesundheitszustand/PsychischeStoerungen/Angststoerung/AngststoerungenAdministrativePraevalenz/angststoerungenAdministrativePraevalenz_node.html?kennzahl=1&darstellung=0&zeit=2024&geschlecht=0&standardisierung=0 abgerufen am 14.9.2026

    https://gesundheitsatlas-deutschland.de/erkrankung/depressionen?activeValueType=praevalence&activeLayerType=state abgerufen 14.9.2026

    close

Zurück

NOCH MEHR:

LATEST
ARTICLES

DIE NEUSTEN
INFORMATIONEN

Wissen gegen Kopfschmerz

Stress, Schichtdienst und Schlafmangel: Warum Pflegende besonders häufig von Kopfschmerzen betroffen sind und was helfen kann.

Kopfschmerz im Alltag

Persönliches Leid, Arbeitsausfälle und hohe Kosten: Kopfschmerzen haben weitreichende Folgen, die weit über den einzelnen Menschen hinausgehen.

Leben mit Migräne

Warum die Evolution die Migräne nicht aussortiert hat und was ein Kälte Gen damit zu tun hat.

Kopfschmerz-Mythen

Viele Kopfschmerz-Mythen halten wissenschaftlicher Prüfung nicht stand. In Teil 3 unserer Reihe zeigen wir, was wirklich stimmt.

Stand der Forschung

Wie groß ist das weltweite Leid durch Kopfschmerzen und ist es messbar? Internationale Studien erfassen trotz großer Hürden Verbreitung und Krankheitslast mit klarem Ergebnis: Kopfschmerzen

Neues aus der Forschung

Das Glymphatische System entfernt Abfallstoffe aus dem Gehirn. Aktuelle Forschung zeigt, dass eine Störung dieses Systems, etwa durch Schlafmangel oder bestimmte neuronale Erregungswellen,

Neues aus der Forschung

Stress ist ein häufiger Auslöser von Kopfschmerzen. Wie stark er wirkt, hängt vom individuellen Empfinden und Umgang ab. Studien zeigen: Wer lernt, besser mit Stress umzugehen, kann seine

Neues aus der Forschung

Physiotherapie wird bei der Behandlung von Kopfschmerzen immer interessanter. Es zeigt sich, dass sie den Verlauf von Migräne und Spannungskopfschmerzen beeinflussen kann.

Energiegiedefizit und Migräne

Das Gehirn eines Menschen mit Migräne nimmt Reize schneller auf und verarbeitet diese auch rascher als das Gehirn eines Nichtbetroffenen. Damit das Gehirn eine solche Hochleistung gesund vollbringen

Kopfschmerz im Alltag

Viele Menschen haben schon unmittelbar nach einem Migräne-Kopfschmerz wieder Angst vor der nächsten Attacke. Das hat schwerwiegende Folgen – denn die Angst vor der Migräne kann das Entstehen folgender

Neues aus der Forschung

Kopfschmerzen kommen oft nicht allein. Ein besonders interessanter möglicher Zusammenhang ist der zwischen Migräne und Epilepsie.

Kopfschmerz im Alltag

In vielen Berufen ist Schicht- und Nachtarbeit Alltag. Solche Arbeit gegen den natürlichen Rhythmus ist eine Herausforderung für den Organismus und kann mit gesundheitlichen Risiken einhergehen.

Der Stand der Forschung

Medizinische Praxis und Forschung sind sich einig: Zwischen Schlaf und Kopfschmerz gibt es einen Zusammenhang. Über die genauen körperlichen Ursachen dieser Verbindung wird noch immer angeregt

Neues aus der Forschung

Hitze gilt als potenter Auslöser für die beiden häufigsten Kopfschmerzerkrankungen. Lässt sich dieser Zusammenhang aber wissenschaftlich nachweisen, und welche Maßnahmen können Betroffene ergreifen,

Kopfschmerz-Mythen

Mythen über Kopfschmerzen gibt es mehr als genug. Daher kommt hier Teil 2 unserer Reihe über ‚wahr oder falsch‘ rund um das Thema Kopfschmerz und Migräne.

Der Stand der Forschung

Schlaganfälle sind weltweit die zweithäufigste Todesursache. Seit einiger Zeit lässt sich ein auffälliger Anstieg an Schlaganfällen bei jungen Menschen beobachten. Das gibt der Forschung insofern

Migräne und Vorurteile

Die Migräne wird oft als ‚Frauenkrankheit‘ wahrgenommen. Dass auch Männer Migräne bekommen und ihnen dadurch ein erheblicher Leidensdruck entstehen kann, ist in der öffentlichen Wahrnehmung weniger

Wenn Gerüche Migräne auslösen

Für viele Migränebetroffene ist der Zusammenhang zwischen Geruchswahrnehmung und Schmerzempfinden nicht neu. Neuer ist die Forschung darüber, wie die Wirkung genau zustande kommt. Forscher:innen

Neues aus der Forschung

Spannungskopfschmerz ist die am weitesten verbreitete Kopfschmerzart. Weil so viele Menschen Spannungskopfschmerzen aus eigener Erfahrung kennen, werden sie leicht als etwas abgetan, das man nicht

Migräne und Vorurteile

Eine Migräneerkrankung ist für Betroffene eine starke Belastung, die mit großen Einschränkungen in vielen Lebensbereichen einher geht. Hinzu kommen Vorurteile gegenüber Menschen mit Migräne. Eine neue

Kopfschmerz im Winter

Einige Menschen mit Kopfschmerzen oder Migräne beschreiben, dass ihre Beschwerden in Herbst und Winter zunehmen. Was weiß die Forschung über den Zusammenhang von Kälte und Kopfschmerz und wie können

Migräne und Diabetes

Bei der sog. „Zuckerkrankheit“, dem Diabetes, sind die Vorgänge rund um die Produktion und Wirkung des Hormons Insulin, das den Blutzucker reguliert, gestört. Neuere Forschungen beschäftigen sich

Kopfschmerz und Kaffee

Wie Koffein und Kopfschmerzen zusammenhängen, ist eine der häufigsten Fragen von Kopfschmerzbetroffenen. Grund genug, sich die neusten Erkenntnisse der Forschung anzusehen und zu fragen, was sich

Der Stand der Forschung

Einem Forscher:innenteam aus Kopenhagen ist es gelungen, die maßgeblichen Mechanismen zu enträtseln, die den Vorgängen zwischen Aura und Migräneattacke zugrunde liegen. Dabei wurde auch ein lange

Wissen gegen Kopfschmerz

Beim Sehen geben unsere Augen dem Gehirn fortlaufend Rückmeldung über die sichtbaren Sinnesreize unserer Umgebung. In sehr aufwändigen Rechenvorgängen macht unser Gehirn aus diesen Informationen

Kopfschmerz im Alltag

Weil Schmerzen für das Umfeld nicht sichtbar sind, gelten sie schnell als nicht gravierend oder sogar ausgedacht. Dabei sind die Beeinträchtigungen, die Betroffene durch ihre Erkrankung erfahren, sehr

Schlaf und Kopfschmerz

Auch während der Nacht ist das menschliche Gehirn alles andere als untätig. Hier findest du einige Informationen zu der Frage, was unser Gehirn alles leistet, während wir schlafen...

STAND DER FORSCHUNG

Die Migräneforschung arbeitet seit vielen Jahrzehnten auf Hochtouren und ist noch längst nicht müde. Die komplexe Erkrankung wirft weiter viele unbeantwortete Fragen auf. Alte Mythen wollen berichtigt

STAND DER FORSCHUNG

Kopfschmerzen gehen fast alle an. So weit Kopfschmerzen verbreitet sind, so beachtlich ranken sich die Mythen zu ihren Ursachen. Wir nehmen uns einige „Klassiker“ der Kopfschmerz-Mythen vor und gehen

Arbeiten mit Kopfschmerz

Der Begriff „Präsentismus“ beschreibt das Phänomen, dass Arbeitnehmer:innen trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Wie verbreitet ist dieses Phänomen und welche Gründe führen dazu, dass wir,

Stand der Forschung

Einen Zusammenhang zwischen dem Wetter und Kopfschmerzbeschwerden können viele Betroffene bestätigen. Obwohl dem Wetter ein großer Einfluss zugeschrieben wird, konnte die Forschung bisher keine

Maßnahmen gegen Kopfschmerzen

Die sog. Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson ist ein wichtiges Tool für Kopfschmerzbetroffene. Dass die spezielle Entspannungstechnik Migräneattacken wirksam vorbeugen kann, ist durch

Leben mit Migräne

Wie fühlen sich Migränekopfschmerzen an? Sind sie für alle Betroffenen gleich? Wie stark ist mein Schmerz und wie sehr schränkt er mich ein?

Wer Schmerzen messen will, steht vor einer großen

Kopfschmerz und Long COVID

Die Corona-Pandemie gilt zwar als beendet, doch ist das Virus damit nicht aus der Welt. Dennoch sollte die Zeit des Resümierens und des Wieder-Anknüpfens an das alte Leben fortgesetzt werden. Für

Kopfschmerzen im Alltag

Das Studieren wurde durch die Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen. Nicht selten bedeutete Studieren unter Coronaregeln das stundenlange Sitzen vor dem heimischen Computer und die Teilnahme

Echte Erholung im Urlaub

Für viele von uns sind die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Damit sich auch wirkliche Erholung einstellt, geben wir in diesem Beitrag einige Tipps, wie das gelingen kann – ganz gleich, ob

Entspannung und Kopfschmerz

Dass Stress ein zentraler Faktor bei der Entstehung von Migräneattacken ist, gilt als unumstritten. Eine Senkung des individuellen Stresslevels kann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden

Der Stand der Forschung

Unsere Erbanlagen unterliegen den Gesetzen der Evolution und sind stetigen Veränderungen ausgesetzt. Wir wissen, dass der Lauf der Evolution es vorsieht, Eigenschaften, die ihren Besitzer:innen

Der Stand der Forschung

Wir alle kennen Schmerz. Schmerz ist ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen uns und unserem Organismus. Bei der Wahrnehmung von Schmerz scheint es – anders als lange angenommen – Unterschiede

Der Stand der Forschung

In unserem letzten Beitrag haben wir verschiedene Erklärungsansätze für den Zusammenhang von Blutdruck und Kopfschmerz vorgestellt. In dieser Fortsetzung erläutern wir einen weiteren, viel

Der Stand der Forschung

Die Frage, in welchem Zusammenhang Kopfschmerz und erhöhter Blutdruck stehen, hat in der medizinischen Forschung eine lange Tradition. Resultate auf diesem Feld sind sehr widersprüchlich und geben

Kopfschmerzen und Schlaf

Wer schlecht schläft, hat ein erhöhtes Risiko, Kopfschmerzen zu bekommen. Gleichzeitig bringen Kopfschmerzen oft Schlafstörungen mit sich. Unbestritten ist, dass beide sich gegenseitig beeinflussen –

Begleiterkrankungen bei Kopfschmerz & Migräne

Kopfschmerzerkrankungen stellen allgemein für Betroffene eine große Belastung dar. Zusätzlich besteht bei den Betroffenen ein erhöhtes Risiko dafür, dass zu ihrer Kopfschmerzerkrankung weitere

Wissen gegen Kopfschmerz

Stress ist ein unbestrittener Faktor beim Entstehen von Kopfschmerzen und Migräne. Kopfschmerzbetroffene sollten rechtzeitig Ausgleich schaffen, wenn zu viel Stress an der Tagesordnung ist, um das

Der Stand der Forschung

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stellt nach wie vor eine effektive Maßnahme zum Schutz vor Coronaviren dar. Doch zahlreiche Studien belegen, dass mit dem Tragen von Schutzmasken auch

Der Stand der Forschung

Viele kennen sie aus eigener, schmerzhafter Erfahrung – doch nur wenige wissen, welche Vorgänge ihr zugrunde liegen: die Migräneattacke. Die Wissenschaft forscht seit Jahrzehnten intensiv an dieser

Kopfschmerzen als globales Problem

Migräne und andere Kopfschmerzerkrankungen gehören laut der WHO zu den am stärksten behindernden Erkrankungen. Dennoch werden sie oft in den Kontext eher subjektiv empfundener als objektiv

Entspannung und Kopfschmerz

Eine ganzheitlich angelegte Therapie von Migräne und Kopfschmerzen verfügt inzwischen über zahlreiche Methoden, die auch über eine rein medikamentenbasierte Behandlung hinausgehen. Besondere Bedeutung

Kopfschmerzen im Alltag

Viele Menschen kennen sie nur noch vom Hörensagen – die Stille. Warum die Freiheit von Außenreizen gut gegen Kopfschmerz- und Migräneattacken ist, betrachten wir in diesem Beitrag.

Kopfschmerzen im Alltag

Zu den klassischen Maximen der Kopfschmerzprävention gehört der Aufruf zum regelmäßigen Trinken. Damit ist natürlich nicht der tägliche Konsum von Alkohol gemeint, sondern die ausreichende Versorgung

DER STAND DER FORSCHUNG

Das Gehirn von Menschen mit Migräne zeichnet sich durch eine besondere Reizverarbeitung aus. Die Kopfschmerzforschung geht davon aus, dass das Gehirn eines Migränebetroffenen Reize früher und

LEBEN MIT MIGRÄNE

Der Einfluss der Ernährung auf Kopfschmerzen ist eines der am heißesten diskutierten Themen unter Betroffenen und Expert*innen. Besonders Migränebetroffene sehen oft einen direkten Zusammenhang

Give yourself a break

Zahlreiche Studien deuten auf einen Zusammenhang von Stress und Kopfschmerz hin. Stressauslösend können nach den aktuellen Erkenntnissen nicht nur ‚große‘, seltene Ereignisse sein, die einen

DER STAND DER FORSCHUNG

Wir Menschen sind von Natur aus darauf eingestellt, dass unsere Tage einen regelmäßigen Ablauf haben. Unser natürlicher Tagesrhythmus beeinflusst viele physiologische Vorgänge in unserem Körper,

Wenn Schmerzmittel Schmerzen auslösen

Es klingt paradox, aber ist doch wahr: Medikamente gegen Kopfschmerz können selbst Kopfschmerz auslösen. Was es mit diesem sogenannten Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz auf sich hat und was sich

LEBEN MIT MIGRÄNE

Viele Menschen mit Migräne kennen es aus eigener Erfahrung: Licht kann Schmerzen verstärken. Doch was steckt hinter der sogenannten Photophobie und wie genau hängt dieses Phänomen mit der Migräne

Der Stand der Forschung

Dass Frauen häufiger als Männer von Migräne betroffen sind, lässt sich statistisch nachweisen. Die Ursachen für diese ungleiche Verteilung werden in der Kopfschmerzforschung seit jeher heiß

Digitaler Stress und seine Folgen

Digitaler Stress gerät immer mehr in den Fokus der Forschung. Was macht es mit uns, dass wir in fast all unseren Lebensbereichen von digitalen Medien umgeben sind? Wann spricht man von digitalem

Kopfschmerzen im Alltag

Endlich ist das Semester geschafft und du willst einfach nur die Semesterferien genießen. Wenn die Anspannung abfällt, kann es einem doch nur richtig gut gehen. Migräne im Urlaub: das scheint

Kopfschmerzen im Alltag

Dass unsere Liebe zum Smartphone irgendwann Probleme bereiten kann, vermuten viele. Doch wie genau hängt der Umgang mit dem Smartphone mit Kopf- und Nackenschmerzen zusammen? Mit dieser Frage befasst

Kopfschmerz und Corona

Die Corona-Pandemie stellt selbst die stärksten Köpfe vor Probleme: Man studiert und arbeitet im „Home-Office“, starrt dabei permanent auf einen Bildschirm, findet kaum Zeit zum Abschalten und nur

Kopfschmerz und Wetter

Wer kennt das nicht: Die Tage sind kurz und düster, nur selten bricht für Momente die Sonne aus den grauen Wolken hervor. Der Winter hat uns und unsere Gemütslage fest im Griff. Doch welchen Einfluß

Kopfschmerzen im Alltag

Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Was den einen kaum stört, bringt andere an den Rand des Erträglichen. Gerade diejenigen Geräusche, die uns ständig umgeben, sind für viele Menschen eine starke,

Kopfschmerzen im Alltag

Immer wieder hören wir von Menschen, die ausgerechnet dann unter einer Migräne leiden, wenn sie etwas unternehmen, Freunde treffen oder auch einfach nur entspannen und neue Kräfte tanken wollen: am

Schwindel und Kopfschmerz

In unserem aktuellen Artikel gehen wir einem Symptom nach, das viele Kopfschmerz-Betroffene kennen: Doch wie genau hängen eigentlich Schwindelgefühle und Migräne zusammen?

Kopfschmerz und Kaffee

Der Kaffee gehört zu den beliebtesten Genussmitteln überhaupt – doch gerade Kopfschmerzgeplagte greifen nicht immer vorbehaltlos zur Tasse. Wir sind dem Zusammenhang zwischen Kaffee und Kopfschmerzen

Stress und Kopfschmerz

Eines scheinen dieser Tage fast alle gemeinsam zu haben: keine Zeit. Wie sich diese Tendenz auf unseren Kopfschmerz auswirkt, erfahrt ihr im Artikel zum Thema Entschleunigung...

Wissen gegen Kopfschmerz

Ein Symptom, das häufig mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht wird, ist das Zähneknirschen. Das Phänomen ist alles andere als ein Nischenproblem...

Wissen gegen Kopfschmerz

Unser aktueller Artikel richtet sich an alle Kopfschmerzgeplagten, die besonders gerne sportlich aktiv sind. Denn insbesondere für diese Gruppe gibt es einige Dinge zu beachten...

KOPFSCHMERZEN IN DER ALLERGIESAISON

Migräne ist keine allergische Erkrankung, jedoch haben Allergiker häufiger Migräne. Unser neuester Artikel wirft daher passend zur aktuellen Allergie-Saison einen genaueren Blick auf einen häufig

Schlaf und Kopfschmerz

Dass regelmäßiger, ungestörter Schlaf ein elementarer Bestandteil bei der Prävention von Kopfschmerzen ist, konntet ihr bereits einem ersten Artikel entnehmen. Bleibt noch die Frage zu klären: Wieviel

Kopfschmerzen in der Prüfungsphase

Die Prüfungsphase an der Uni hat begonnen und der Stress droht Überhand zu nehmen? Unser Prüfungsphasen-Guide hilft dir dabei, zumindest deinen Kopfschmerz im Griff zu haben, so dass dein Kopf

Kopfschmerz und Klima

Kaum ein Thema wird so häufig als Auslöser von Migräne und Kopfschmerzen genannt wie das Wetter. Stellt sich die Frage: Ist da was dran? In unserem aktuellen Artikel erfährst Du daher alles zu den

Ernährung und Kopfschmerz

Eine bewusste Ernährung kann der Entstehung von Kopfschmerzen vorbeugen. Wer sich bewusst ernährt, sollte aber nicht allein auf die Auswahl der Speisen achten, sondern auch seinen Tagesablauf...

Stress und Kopfschmerz

„Stress is not what happens to you, but how you react to it“ – war zumindest das Credo des kanadischen Arztes und Forschers Hans Selye, der als Gründervater der Stressforschung gilt...