• Alle Informationen zu den Förderern und Initiatoren dieses Programms:

Menu Close
Der Stand der Forschung

Migräne und Evolution: Warum trotzen ‚Migräne-Gene‘ der Selektion?

 

Migräne und Evolution: Warum trotzen ‚Migräne-Gene‘ der Selektion?

Unsere Erbanlagen unterliegen den Gesetzen der Evolution. Seit Beginn der Menschheit sind sie, bis zum heutigen Tag, stetigen Veränderungen ausgesetzt. Wir wissen, dass der Lauf der Evolution es vorsieht, Eigenschaften, die ihren Besitzer:innen ausschließlich Nachteile bringen, früher oder später aus dem Erbgut einer Art verschwinden zu lassen. So verhält es sich auch bei uns Menschen.

Migräne – genauer gesagt, die Veranlagung, an Migräne zu erkranken – wird durch eine Reihe von Genen im menschlichen Erbgut (mit-)beeinflusst. Auch diese Erbanlagen unterliegen den Gesetzen der Evolution. Wer unter Migräne leidet, weiß, dass die Krankheit den Betroffenen erhebliche Nachteile beschert. Wie ist es dann aber zu erklären, dass die Gene, die für die Migräne mitverantwortlich sind, nicht im Lauf der Zeit durch Selektion aus unserem Erbgut entfernt worden sind, sondern immer weiter an unsere Nachkommen vererbt werden?

 

Warum persistieren die ‚Migräne-Gene‘?

Einige grundsätzliche Überlegungen dazu hat sich die Kopfschmerz-Expertin Elizabeth Loder von der Harvard Medical School in Boston, USA gemacht. Ihre zentrale Frage lautet: Warum persistieren Gene, die für eine Empfindlichkeit gegenüber starkem Kopfschmerz codieren? Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich feststellen lässt, dass Migräne nicht nur über die Jahrtausende hinweg nicht verschwunden ist, sondern dass ihre Prävalenz sogar steigt.

Bei der Suche nach denkbaren Gründen nutzt Loder Erklärungsmodelle aus der sogenannten „Darwinistischen Medizin“ – einem Ansatz, der Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Randolph Nesse (amerikanischer Mediziner und Evolutionsbiologe) und George Williams (amerikanischer Evolutionsbiologe) entwickelt wurde. Dieser Forschungszweig untersucht unter anderem den möglichen adaptiven (d.h. Anpassungs-)Wert von genetisch bedingter Vulnerabilität gegenüber Krankheiten. Die Fragestellung ist: Gibt es bei offensichtlich negativ wirkenden Genen Umstände, unter denen diese Gene durch ihre Wirkung auf andere Eigenschaften des Individuums einen Vorteil bieten könnten? Auf die Migräne angewendet heißt das: Wenn sich zeigen lässt, dass genau die Gene, die bei ihren Träger:innen für eine Disposition zur Migräne verantwortlich sind, zugleich Vorteile mit sich bringen, die aus Sicht der Evolution gegenüber diesem Nachteil stärker zu gewichten sind, hätten wir eine Erklärung dafür, dass diese Gene bis heute nicht aus dem menschlichen Erbgut aussortiert wurden.

 

Eine ‚Kosten-Nutzen-Abwägung‘: Effektive Versorgung des Gehirns vs. Migräne-Leid

Im ersten Erklärungsansatz spielt das sogenannte trigemino-vaskuläre System eine entscheidende Rolle. Dieses Geflecht aus Nerven und Blutgefäßen erstreckt sich mit seinen Fortsätzen bis in die äußeren Bereiche des Großhirns und innerviert auch die Hirnhäute und deren Blutversorgung. Besteht eine potenziell lebensbedrohliche Situation, setzen die Nervenzellen augenblicklich gefäßerweiternde Botenstoffe frei, darunter auch das sogenannte „Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP)“. Diese Substanz ist ein starker Vasodilator (gefäßerweiternder Stoff), der dafür sorgt, dass sich die großen kranialen Blutgefäße weiten. Hierdurch wird eine ausreichende Versorgung mit Blut sichergestellt. Gerade CGRP steht aber im Verdacht, ursächlich (pathogenetisch) an der Entstehung von Migräne beteiligt zu sein.

Die besondere Fähigkeit, die Gehirngefäße rasch und besonders effektiv weiten zu können, kann als wertvoll gelten, weil sie im Notfall Versorgungsengpässe im Gehirn verhindern und damit Überleben sichern kann. Bei dieser sehr wirksamen Art der Regulation der Blutversorgung des Gehirns würde die Migräne gewissermaßen als „Begleiterscheinung“ entstehen. Ein Erklärungsansatz wäre dann: Die Evolution akzeptiert die Entstehung von Migräne als „Preis“ dafür, dass der Organismus über einen solchen Rettungsmechanismus verfügt. Es wird in einer Kosten-Nutzen-Abwägung ein großer Vorteil (das Überleben einer Durchblutungs-Krise) durch einen – aus Sicht der Evolution – kleinen Nachteil (die Migräne) erkauft. Darum wurden die verantwortlichen Genorte bisher noch nicht durch Selektion aus dem Erbgut entfernt.

 

Geruchsempfindlichkeit als evolutionärer Vorteil?

Migränepatient:innen zeigen häufig eine besondere Empfindlichkeit, manchmal gar eine regelrechte Aversion gegenüber Gerüchen. Diese Beobachtung veranlasste die Wissenschaft zu folgender Spekulation: Zu Zeiten der frühen Menschheitsentwicklung könnte sich diese Eigenschaft als nützlich erwiesen haben, weil dadurch auch Giftstoffen oder anderen schädlichen Substanzen, die durch die Nase aufgenommen werden, der Weg ins Riechorgan und damit in den Organismus erschwert oder ganz verwehrt wird. Der Riechnerv ist der einzige sensorische Nerv, der ohne zwischengeschaltete neuronale Verbindung direkt mit dem Gehirn verbunden ist, nämlich mit dem sogenannten Riechkolben im Telencephalon („Endhirn“). Durch die Nase eindringende Gefahrstoffe haben damit einen unmittelbaren Zugang zu unserem zentralen Nervensystem, was potenziell eine große Gefahr für den Organismus darstellt. Eine ausgeprägte Aversion gegen bestimmte Geruchsstoffe könnte in der Entwicklung des Menschen sehr vorteilhaft gewesen sein, weil sie das Gehirn der Betroffenen vor einer Schädigung bewahrte – zweifellos ein deutlicher Nutzen im Sinne der Arterhaltung.

 

Ein entscheidender Faktor: Die Evolution übereilt nichts

Das zentrale Nervensystem von Migränebetroffenen weist einige Besonderheiten auf. Es ist besonders empfindlich für jede Art von Input aus der Umgebung, speziell wenn der sensorische Bereich des Trigeminus-Systems angeregt wird. So haben Betroffene oft nicht nur einen niedrigeren Schwellenwert für Gerüche, sondern auch für andere sensorische Reize wie Licht oder Lärm, und auch ihre Schmerzschwelle ist herabgesetzt. Außerdem ist die sogenannte chronologische Toleranz niedriger, was bedeutet, dass etwa ausgelassene Mahlzeiten oder ein unregelmäßiger Schlafrhythmus für Betroffene besonders starke Auswirkungen haben. Auch die allgemeine Stressresistenz ist vermindert. Bei alledem gilt aber: Das zentrale Nervensystem von Menschen mit Migräneveranlagung zeichnet sich durch eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit für Signale aller Art aus.

Nun sehen unsere modernen Lebensumstände ziemlich genau so aus, dass sie für Menschen mit diesen Anlagen eine besondere Herausforderung darstellen: Reizüberflutung, Alltagshektik, Schlafprobleme und unregelmäßiges Essen sind klassische Migränetrigger, und wir sind heute viel häufiger mit ihnen konfrontiert, als es den weitaus größten Teil unserer bisherigen Stammesentwicklung hinweg der Fall war. Das passt gut zu der Beobachtung, dass die Migräneprävalenz allgemein steigt. Es könnte sein, dass die Effekte der beim Menschen schon seit Urzeiten vorhandenen Migräne-Disposition heute schlichtweg größer sind, weil die Trigger überhandnehmen. Vielleicht tragen wir die Migräne von jeher in unseren Genen mit, merken aber erst seit wenigen Jahrhunderten, dass sie so schmerzhafte Ausprägungen haben kann. Die Mechanismen der Evolution konnten gegen diese neue Leidensentwicklung bisher noch nicht wirksam werden, weil die Evolution eine langwierige Angelegenheit ist – aus unserer Sicht. Man muss bedenken: Die letzten Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte gleichen einem Wimpernschlag angesichts der zeitlichen Dimensionen, in denen sich die Evolution unserer Art abspielt.

 

Fazit: Die evolutionäre Rechnung stimmt (noch)

Die Migräne als Krankheitsbild könnte Ergebnis eines „Deals“ der Evolution sein. Potenziell, aber nicht dauerhaft oder stark schädigende Gene wie die der Migräne könnten deshalb persistieren und im Genom behalten werden, weil einige Vorteile, die mit ihnen einhergehen, groß genug sind, um einen übergeordneten Nutzen zu haben. Die Sicherung der Hirndurchblutung oder der Schutz vor Toxinen beispielsweise können das Individuum vor Gefahren bewahren, die im schlimmsten Fall zu dessen Tod führen. Der ‚Begleitumstand‘ Migräne erscheint dann im Vergleich als weniger bedeutsam, der „Preis“ des Migräneleids ist also aus Sicht der Evolution angesichts dieser Vorteile gerechtfertigt. Nach allem, was wir heute wissen, kann man sagen: Die genetische Veranlagung zur Migräne gibt es bis heute, weil sie in der evolutionären „Kosten-Nutzen-Abwägung“ weiterhin als hinnehmbar gilt: Sie geht mit Selektionsvorteilen einher, die bei anderen wichtigen Aspekten in der Menschheitsentwicklung von Nutzen waren, und möglicherweise heute noch sind.

  • Gormley P, Anttila V, Winsvold BS, Palta P, Esko T, Pers TH, Farh KH, Cuenca-Leon E, Muona M, Furlotte NA, Kurth T, Ingason A, McMahon G, Ligthart L, Terwindt GM, Kallela M, Freilinger TM, Ran C, Gordon SG, Stam AH, Steinberg S, Borck G, Koiranen M, Quaye L, Adams HH, Lehtimäki T, Sarin AP, Wedenoja J, Hinds DA, Buring JE, Schürks M, Ridker PM, Hrafnsdottir MG, Stefansson H, Ring SM, Hottenga JJ, Penninx BW, Färkkilä M, Artto V, Kaunisto M, Vepsäläinen S, Malik R, Heath AC, Madden PA, Martin NG, Montgomery GW, Kurki MI, Kals M, Mägi R, Pärn K, Hämäläinen E, Huang H, Byrnes AE, Franke L, Huang J, Stergiakouli E, Lee PH, Sandor C, Webber C, Cader Z, Muller-Myhsok B, Schreiber S, Meitinger T, Eriksson JG, Salomaa V, Heikkilä K, Loehrer E, Uitterlinden AG, Hofman A, van Duijn CM, Cherkas L, Pedersen LM, Stubhaug A, Nielsen CS, Männikkö M, Mihailov E, Milani L, Göbel H, Esserlind AL, Christensen AF, Hansen TF, Werge T; International Headache Genetics Consortium; Kaprio J, Aromaa AJ, Raitakari O, Ikram MA, Spector T, Järvelin MR, Metspalu A, Kubisch C, Strachan DP, Ferrari MD, Belin AC, Dichgans M, Wessman M, van den Maagdenberg AM, Zwart JA, Boomsma DI, Smith GD, Stefansson K, Eriksson N, Daly MJ, Neale BM, Olesen J, Chasman DI, Nyholt DR, Palotie A. Meta-analysis of 375,000 individuals identifies 38 susceptibility loci for migraine. Nat Genet. 2016 Aug;48(8):856-66. doi: 10.1038/ng.3598. Epub 2016 Jun 20. Erratum in: Nat Genet. 2016 Sep 28;48(10 ):1296. PMID: 27322543; PMCID: PMC5331903.

    Grunspan DZ, Nesse RM, Barnes ME, Brownell SE. Core principles of evolutionary medicine: A Delphi study. Evol Med Public Health. 2017 Dec 26;2018(1):13-23. doi: 10.1093/emph/eox025. PMID: 29493660; PMCID: PMC5822696.

    Loder E. What is the evolutionary advantage of migraine? Cephalalgia. 2002 Oct;22(8):624-32. doi: 10.1046/j.1468-2982.2002.00437.x. PMID: 12383059.

    Nesse RM. Maladaptation and natural selection. Q Rev Biol. 2005 Mar;80(1):62-70. doi: 10.1086/431026. PMID: 15884737.

    Stein M. The evolutionary advantage of migraine. Cephalalgia. 2003 Nov;23(9):931; author reply 931. doi: 10.1046/j.1468-2982.2003.t01-1-00598.x. PMID: 14616937.

    Williams GC, Nesse RM. The dawn of Darwinian medicine. Q Rev Biol. 1991 Mar;66(1):1-22. doi: 10.1086/417048. PMID: 2052670.

    Iyengar S, Johnson KW, Ossipov MH, Aurora SK. CGRP and the Trigeminal System in Migraine. Headache. 2019 May;59(5):659-681. doi: 10.1111/head.13529. Epub 2019 Apr 14. PMID: 30982963; PMCID: PMC6593989.

    close

Zurück

NOCH MEHR:

LATEST
ARTICLES

DIE NEUSTEN
INFORMATIONEN

Schlaf und Kopfschmerz

Auch während der Nacht ist das menschliche Gehirn alles andere als untätig. Hier findest du einige Informationen zu der Frage, was unser Gehirn alles leistet, während wir schlafen...

STAND DER FORSCHUNG

Die Migräneforschung arbeitet seit vielen Jahrzehnten auf Hochtouren und ist noch längst nicht müde. Die komplexe Erkrankung wirft weiter viele unbeantwortete Fragen auf. Alte Mythen wollen berichtigt

STAND DER FORSCHUNG

Kopfschmerzen gehen fast alle an. So weit Kopfschmerzen verbreitet sind, so beachtlich ranken sich die Mythen zu ihren Ursachen. Wir nehmen uns einige „Klassiker“ der Kopfschmerz-Mythen vor und gehen

Arbeiten mit Kopfschmerz

Der Begriff „Präsentismus“ beschreibt das Phänomen, dass Arbeitnehmer:innen trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Wie verbreitet ist dieses Phänomen und welche Gründe führen dazu, dass wir,

Stand der Forschung

Einen Zusammenhang zwischen dem Wetter und Kopfschmerzbeschwerden können viele Betroffene bestätigen. Obwohl dem Wetter ein großer Einfluss zugeschrieben wird, konnte die Forschung bisher keine

Maßnahmen gegen Kopfschmerzen

Die sog. Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson ist ein wichtiges Tool für Kopfschmerzbetroffene. Dass die spezielle Entspannungstechnik Migräneattacken wirksam vorbeugen kann, ist durch

Leben mit Migräne

Wie fühlen sich Migränekopfschmerzen an? Sind sie für alle Betroffenen gleich? Wie stark ist mein Schmerz und wie sehr schränkt er mich ein?

Wer Schmerzen messen will, steht vor einer großen

Kopfschmerz und Long COVID

Die Corona-Pandemie gilt zwar als beendet, doch ist das Virus damit nicht aus der Welt. Dennoch sollte die Zeit des Resümierens und des Wieder-Anknüpfens an das alte Leben fortgesetzt werden. Für

Kopfschmerzen im Alltag

Das Studieren wurde durch die Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen. Nicht selten bedeutete Studieren unter Coronaregeln das stundenlange Sitzen vor dem heimischen Computer und die Teilnahme

Echte Erholung im Urlaub

Für viele von uns sind die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Damit sich auch wirkliche Erholung einstellt, geben wir in diesem Beitrag einige Tipps, wie das gelingen kann – ganz gleich, ob

Entspannung und Kopfschmerz

Dass Stress ein zentraler Faktor bei der Entstehung von Migräneattacken ist, gilt als unumstritten. Eine Senkung des individuellen Stresslevels kann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden

Der Stand der Forschung

Wir alle kennen Schmerz. Schmerz ist ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen uns und unserem Organismus. Bei der Wahrnehmung von Schmerz scheint es – anders als lange angenommen – Unterschiede

Der Stand der Forschung

In unserem letzten Beitrag haben wir verschiedene Erklärungsansätze für den Zusammenhang von Blutdruck und Kopfschmerz vorgestellt. In dieser Fortsetzung erläutern wir einen weiteren, viel

Der Stand der Forschung

Die Frage, in welchem Zusammenhang Kopfschmerz und erhöhter Blutdruck stehen, hat in der medizinischen Forschung eine lange Tradition. Resultate auf diesem Feld sind sehr widersprüchlich und geben

Kopfschmerzen und Schlaf

Wer schlecht schläft, hat ein erhöhtes Risiko, Kopfschmerzen zu bekommen. Gleichzeitig bringen Kopfschmerzen oft Schlafstörungen mit sich. Unbestritten ist, dass beide sich gegenseitig beeinflussen –

Begleiterkrankungen bei Kopfschmerz & Migräne

Kopfschmerzerkrankungen stellen allgemein für Betroffene eine große Belastung dar. Zusätzlich besteht bei den Betroffenen ein erhöhtes Risiko dafür, dass zu ihrer Kopfschmerzerkrankung weitere

Wissen gegen Kopfschmerz

Stress ist ein unbestrittener Faktor beim Entstehen von Kopfschmerzen und Migräne. Kopfschmerzbetroffene sollten rechtzeitig Ausgleich schaffen, wenn zu viel Stress an der Tagesordnung ist, um das

Der Stand der Forschung

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stellt nach wie vor eine effektive Maßnahme zum Schutz vor Coronaviren dar. Doch zahlreiche Studien belegen, dass mit dem Tragen von Schutzmasken auch

Der Stand der Forschung

Viele kennen sie aus eigener, schmerzhafter Erfahrung – doch nur wenige wissen, welche Vorgänge ihr zugrunde liegen: die Migräneattacke. Die Wissenschaft forscht seit Jahrzehnten intensiv an dieser

Kopfschmerzen als globales Problem

Migräne und andere Kopfschmerzerkrankungen gehören laut der WHO zu den am stärksten behindernden Erkrankungen. Dennoch werden sie oft in den Kontext eher subjektiv empfundener als objektiv

Entspannung und Kopfschmerz

Eine ganzheitlich angelegte Therapie von Migräne und Kopfschmerzen verfügt inzwischen über zahlreiche Methoden, die auch über eine rein medikamentenbasierte Behandlung hinausgehen. Besondere Bedeutung

Kopfschmerzen im Alltag

Viele Menschen kennen sie nur noch vom Hörensagen – die Stille. Warum die Freiheit von Außenreizen gut gegen Kopfschmerz- und Migräneattacken ist, betrachten wir in diesem Beitrag.

Kopfschmerzen im Alltag

Zu den klassischen Maximen der Kopfschmerzprävention gehört der Aufruf zum regelmäßigen Trinken. Damit ist natürlich nicht der tägliche Konsum von Alkohol gemeint, sondern die ausreichende Versorgung

DER STAND DER FORSCHUNG

Das Gehirn von Menschen mit Migräne zeichnet sich durch eine besondere Reizverarbeitung aus. Die Kopfschmerzforschung geht davon aus, dass das Gehirn eines Migränebetroffenen Reize früher und

LEBEN MIT MIGRÄNE

Der Einfluss der Ernährung auf Kopfschmerzen ist eines der am heißesten diskutierten Themen unter Betroffenen und Expert*innen. Besonders Migränebetroffene sehen oft einen direkten Zusammenhang

Give yourself a break

Zahlreiche Studien deuten auf einen Zusammenhang von Stress und Kopfschmerz hin. Stressauslösend können nach den aktuellen Erkenntnissen nicht nur ‚große‘, seltene Ereignisse sein, die einen

DER STAND DER FORSCHUNG

Wir Menschen sind von Natur aus darauf eingestellt, dass unsere Tage einen regelmäßigen Ablauf haben. Unser natürlicher Tagesrhythmus beeinflusst viele physiologische Vorgänge in unserem Körper,

Wenn Schmerzmittel Schmerzen auslösen

Es klingt paradox, aber ist doch wahr: Medikamente gegen Kopfschmerz können selbst Kopfschmerz auslösen. Was es mit diesem sogenannten Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz auf sich hat und was sich

LEBEN MIT MIGRÄNE

Viele Menschen mit Migräne kennen es aus eigener Erfahrung: Licht kann Schmerzen verstärken. Doch was steckt hinter der sogenannten Photophobie und wie genau hängt dieses Phänomen mit der Migräne

Der Stand der Forschung

Dass Frauen häufiger als Männer von Migräne betroffen sind, lässt sich statistisch nachweisen. Die Ursachen für diese ungleiche Verteilung werden in der Kopfschmerzforschung seit jeher heiß

Digitaler Stress und seine Folgen

Digitaler Stress gerät immer mehr in den Fokus der Forschung. Was macht es mit uns, dass wir in fast all unseren Lebensbereichen von digitalen Medien umgeben sind? Wann spricht man von digitalem

Kopfschmerzen im Alltag

Endlich ist das Semester geschafft und du willst einfach nur die Semesterferien genießen. Wenn die Anspannung abfällt, kann es einem doch nur richtig gut gehen. Migräne im Urlaub: das scheint

Kopfschmerzen im Alltag

Dass unsere Liebe zum Smartphone irgendwann Probleme bereiten kann, vermuten viele. Doch wie genau hängt der Umgang mit dem Smartphone mit Kopf- und Nackenschmerzen zusammen? Mit dieser Frage befasst

Kopfschmerz und Corona

Die Corona-Pandemie stellt selbst die stärksten Köpfe vor Probleme: Man studiert und arbeitet im „Home-Office“, starrt dabei permanent auf einen Bildschirm, findet kaum Zeit zum Abschalten und nur

Kopfschmerz und Wetter

Wer kennt das nicht: Die Tage sind kurz und düster, nur selten bricht für Momente die Sonne aus den grauen Wolken hervor. Der Winter hat uns und unsere Gemütslage fest im Griff. Doch welchen Einfluß

Kopfschmerzen im Alltag

Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Was den einen kaum stört, bringt andere an den Rand des Erträglichen. Gerade diejenigen Geräusche, die uns ständig umgeben, sind für viele Menschen eine starke,

Kopfschmerzen im Alltag

Immer wieder hören wir von Menschen, die ausgerechnet dann unter einer Migräne leiden, wenn sie etwas unternehmen, Freunde treffen oder auch einfach nur entspannen und neue Kräfte tanken wollen: am

Schwindel und Kopfschmerz

In unserem aktuellen Artikel gehen wir einem Symptom nach, das viele Kopfschmerz-Betroffene kennen: Doch wie genau hängen eigentlich Schwindelgefühle und Migräne zusammen?

Kopfschmerz und Kaffee

Der Kaffee gehört zu den beliebtesten Genussmitteln überhaupt – doch gerade Kopfschmerzgeplagte greifen nicht immer vorbehaltlos zur Tasse. Wir sind dem Zusammenhang zwischen Kaffee und Kopfschmerzen

Stress und Kopfschmerz

Eines scheinen dieser Tage fast alle gemeinsam zu haben: keine Zeit. Wie sich diese Tendenz auf unseren Kopfschmerz auswirkt, erfahrt ihr im Artikel zum Thema Entschleunigung...

Wissen gegen Kopfschmerz

Ein Symptom, das häufig mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht wird, ist das Zähneknirschen. Das Phänomen ist alles andere als ein Nischenproblem...

Wissen gegen Kopfschmerz

Unser aktueller Artikel richtet sich an alle Kopfschmerzgeplagten, die besonders gerne sportlich aktiv sind. Denn insbesondere für diese Gruppe gibt es einige Dinge zu beachten...

KOPFSCHMERZEN IN DER ALLERGIESAISON

Migräne ist keine allergische Erkrankung, jedoch haben Allergiker häufiger Migräne. Unser neuester Artikel wirft daher passend zur aktuellen Allergie-Saison einen genaueren Blick auf einen häufig

Schlaf und Kopfschmerz

Dass regelmäßiger, ungestörter Schlaf ein elementarer Bestandteil bei der Prävention von Kopfschmerzen ist, konntet ihr bereits einem ersten Artikel entnehmen. Bleibt noch die Frage zu klären: Wieviel

Kopfschmerzen in der Prüfungsphase

Die Prüfungsphase an der Uni hat begonnen und der Stress droht Überhand zu nehmen? Unser Prüfungsphasen-Guide hilft dir dabei, zumindest deinen Kopfschmerz im Griff zu haben, so dass dein Kopf

Kopfschmerz und Klima

Kaum ein Thema wird so häufig als Auslöser von Migräne und Kopfschmerzen genannt wie das Wetter. Stellt sich die Frage: Ist da was dran? In unserem aktuellen Artikel erfährst Du daher alles zu den

Ernährung und Kopfschmerz

Eine bewusste Ernährung kann der Entstehung von Kopfschmerzen vorbeugen. Wer sich bewusst ernährt, sollte aber nicht allein auf die Auswahl der Speisen achten, sondern auch seinen Tagesablauf...

Stress und Kopfschmerz

„Stress is not what happens to you, but how you react to it“ – war zumindest das Credo des kanadischen Arztes und Forschers Hans Selye, der als Gründervater der Stressforschung gilt...