• Alle Informationen zu den Förderern und Initiatoren dieses Programms:

Menu Close
Leben mit Migräne

Warum uns die Evolution die Migräne bescherte

 

Warum uns die Evolution die Migräne bescherte

Die Erbsubstanz des Menschen, aus der sämtliche Informationen für Bau und Funktion unseres Organismus hervorgehen, ist stetigen Veränderungen ausgesetzt. Dies ist in der Geschichte der Menschheit von jeher die grundlegende Voraussetzung dafür, dass wir uns immer wieder auf neue Umwelt- und Lebensbedingungen einstellen können.

Auch Veranlagungen für bestimmte Erkrankungen sind in unser Erbgut eingeschrieben. Die Migräne ist eine dieser Erkrankungen: Wenn ein Mensch die Veranlagung dazu hat, Migräneattacken zu bekommen, dann liegt diese in seiner DNA. Für die Forschung ist die Frage interessant, wie es dazu kommen konnte, dass die Anfälligkeit für Migräneattacken ihren Weg in unsere Erbsubstanz gefunden hat, und vor allem, warum sie dort bis heute viele Generationswechsel des Menschen übersteht. Warum wurde die Vererbung von Migräne nicht im Laufe der Evolution aus dem menschlichen Erbgut aussortiert, damit unsere Spezies heute ein Leben ohne Migräne-Leid führen könnte?


Frühe Wanderwege: von der „Wiege der Menschheit“ gen Norden

Aus großen epidemiologischen Erhebungen ist bekannt, dass in nördlichen Breiten wie Europa und Nordamerika mehr Menschen unter Migräne leiden als in den südlichen Gefilden unserer Erde. Faszinierend ist die ziemlich neue Erklärung für diesen statistischen Umstand. Sie hat damit zu tun, dass unsere Vorfahren sich aus ihrem angestammten Lebensraum in Afrika auf den Weg nach Norden machten, um neue Biotope zu besiedeln.

Innerhalb der letzten 50 Jahrtausende fanden zahlreiche Wanderbewegungen aus den warmen Regionen Afrikas und Asiens in kältere, zumeist nördliche Gebiete statt. Viele Auswanderer siedelten sich in Europa und Amerika an. Dort waren die Umweltbedingungen in der Regel nicht zuletzt durch harte Winter schwieriger und lebensfeindlicher. Was die Siedler bei der Wanderung stets dabei hatten, war ihre Erbsubstanz, die DNA. Die Ausbreitung gen Norden ging mit großer Wahrscheinlichkeit mit genetischen Anpassungen einher, die den frühen Menschen halfen, mit den niedrigeren Temperaturen und der neuen, rauen Umwelt umzugehen – so vermuten Forschende heute.


TRPM8: Ein entscheidender Vorteil in kalten Umgebungen

An den Untersuchungen, die diesen Zusammenhang zu Tage förderten, waren auch Wissenschaftler:innen des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig beteiligt. Sie nahmen ein spezielles menschliches Gen unter die Lupe, das die Bezeichnung „TRPM8“ trägt. Die Abkürzung steht für die englische Bezeichnung „transient receptor potential melastatin 8“. TRPM8 beinhaltet die Bauanleitung für die Bildung und Steuerung eines sogenannten Kälterezeptors, der an der Wahrnehmung von Kälte und der Regulation der Körpertemperatur im menschlichen Organismus beteiligt ist. Träger:innen dieses genetischen Merkmals sind in der Lage, besser mit kühlen Umgebungstemperaturen zurecht zu kommen. Für Personen mit dieser Eigenschaft war es entsprechend sehr viel leichter, kältere Regionen fernab unserer afrikanischen Ursprünge zu besiedeln und somit die Verbreitung des Menschen auf dem Erdball immens zu unterstützen. „Die Besiedlung neuer Lebensräume in Europa und Asien war möglicherweise mit genetischen Veränderungen verbunden, die den frühen Menschen geholfen haben, sich an niedrigere Temperaturen anzupassen“, erläutert die Forscherin Aida Andres vom Max-Planck-Institut.


Das ‚Kälte-Gen‘ setzt sich durch

Die Leipziger Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass sich eine spezielle Variante des Gens TRPM8 im Laufe der vergangenen 25.000 Jahre besonders erfolgreich ausgebreitet hat. Je weiter nördlich die Menschen leben, desto stärker ist diese Variante verbreitet. Bei Menschen mit nigerianischen Vorfahren (die Jahrestemperatur in Nigeria liegt bei durchschnittlich 28 °C) beispielsweise besitzen dieses Gen nur etwa 5% der Personen. Betrachtet man hingegen finnisch-stämmige Menschen (Jahrestemperatur durchschnittlich 6 °C), so findet sich die Kälte-adaptive Version der Erbsubstanz bei sage und schreibe 88% der Einwohner:innen.


Ein Gen, zwei Effekte

Die in nördlichen Regionen entlang der zunehmenden Breitengrade kontinuierlich häufiger werdende Version des Gens wird von Forschenden gleichzeitig schon länger mit Migränekopfschmerzen in Verbindung gebracht. Global sind von Migräne über eine Milliarde Menschen betroffen, mit den erwähnten regionalen Unterschieden: In Europa und Amerika ist Migräne stärker verbreitet als in Afrika oder Asien. Auch ist bekannt, dass beispielsweise US-Amerikaner:innen mit europäischer Abstammung ein größeres Migränerisiko tragen als Afro-Amerikaner:innen.

Die Forschung geht aktuell davon aus, dass sich die neue Genvariante im Verlauf der letzten 25.000 Jahre aus ihrer ursprünglichen, noch heute in Afrika vorherrschenden Form entwickelt haben muss. Das geht zusammen mit der Annahme, dass die Anpassung an kalte Temperaturen in frühen menschlichen Bevölkerungen in gewissem Umfang bis heute bestimmend dafür ist, wie häufig Migräne aktuell in den jeweiligen Regionen vorkommt.


Geht die Rechnung der Evolution noch auf?

Bei der Wanderung des frühen Menschen gen Norden muss ein gewaltiger evolutionärer Druck entstanden sein, der immer stärker werdenden Kälte trotzen zu können. Das Migräne-verursachende Kälte-Gen wurde dabei zum Überlebensfaktor. Der Vorteil, in kalter Umgebung existieren zu können, war aus dem Blickwinkel der Evolution dabei ungleich größer als der damit verbundene Nachteil einer Anfälligkeit für Migräneattacken.

In der heutigen Zeit mit ihren zahlreichen zivilisatorischen Errungenschaften hat sich dieses Verhältnis zwischen Vor- und Nachteil stark relativiert, vielleicht sogar umgekehrt. Wir können heute Umgebungskälte anders trotzen als unsere Vorfahren, die weder isolierte, beheizte Gebäude noch Funktionskleidung kannten. Die Fähigkeit des bloßen Organismus, mit Kälte gut umgehen zu können, verliert an Gewicht; dem gegenüber gewinnt der Leidensdruck, den die Migräne auslöst, an Bedeutung. Zudem ist unsere Lebensführung heute vor allem in der sogenannten westlichen Welt geprägt von zahlreichen Umständen, die die Entstehung von Migräneattacken begünstigen. Dies bedeutet, dass eine genetische Veranlagung zur Migräne heute vermutlich deutlich häufiger zu starken Migränekopfschmerzen führt als noch in der Lebensweise unserer fernen Vorfahren.


Zukunft der Forschung und Zukunft der Migräne

Warum genau es diesen Zusammenhang zwischen Kälteempfindung und der Anfälligkeit für Migräne gibt, liegt noch vollkommen im Dunkeln. Es gibt Hinweise darauf, dass der TRPM8-Rezeptor möglicherweise an der Wahrnehmung von Kälteschmerz und auch anderer Schmerzarten mitwirkt, aber hier hat die Forschung in den kommenden Jahren noch viel aufzudecken.

Sicher ist: Solange die Evolution uns nicht von der genetischen Veranlagung zur Migräne befreit, muss der Mensch Wege finden, mit ihr zu leben. Weil wir die Anfälligkeit für Migräneattacken nicht einfach selbst ‚ausschalten‘ können, ist es umso wichtiger zu verstehen, wie diese komplexe Erkrankung funktioniert und was im alltäglichen Leben bei Betroffenen das tatsächliche Entstehen von Attacken begünstigt. So können Betroffene ihren Alltag Schritt für Schritt individuell präventiv umgestalten und ihre eigenen, ganz aktuellen Kopfschmerzen ein Stück weit selbst in die Hand nehmen – und nicht bloß für ferne künftige Generationen hoffen, dass die Evolution es vielleicht doch noch eines Tages richten wird.

 

Veröffentlicht: Juni 2026

  • Key FM, Abdul-Aziz MA, Mundry R, Peter BM, Sekar A, D'Amato M, Dennis MY, Schmidt JM, Andrés AM. Human local adaptation of the TRPM8 cold receptor along a latitudinal cline. PLoS Genet. 2018 May 3;14(5):e1007298. doi: 10.1371/journal.pgen.1007298. PMID: 29723195; PMCID: PMC5933706.

    Lisicki M, Schoenen J. What is the evolutionary disadvantage of migraine? Cephalalgia. 2025 Apr;45(4):3331024251327361. doi: 10.1177/03331024251327361. Epub 2025 Apr 1. PMID: 40170397.

    Robbins L, Tropp-Bluestone M. Evolution and Migraine. Headache. 2020 Jul;60(7):1432-1434. doi: 10.1111/head.13837. Epub 2020 Jun 8. PMID: 32510587.

    Viganò A, Manica A, Di Piero V, Leonardi M. Did Going North Give Us Migraine? An Evolutionary Approach on Understanding Latitudinal Differences in Migraine Epidemiology. Headache. 2019 Apr;59(4):632-634. doi: 10.1111/head.13520. Epub 2019 Apr 7. PMID: 30957222; PMCID: PMC6519367.

    https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/der-kopfschmerz-der-mit-der-kaelte-kam-587

    https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Evolution__Anpassung_an_kaltes_Klima_erhoehte_Migraenerisiko1771015590562.html

    close

Zurück

NOCH MEHR:

LATEST
ARTICLES

DIE NEUSTEN
INFORMATIONEN

Kopfschmerz-Mythen

Viele Kopfschmerz-Mythen halten wissenschaftlicher Prüfung nicht stand. In Teil 3 unserer Reihe zeigen wir, was wirklich stimmt.

Stand der Forschung

Wie groß ist das weltweite Leid durch Kopfschmerzen und ist es messbar? Internationale Studien erfassen trotz großer Hürden Verbreitung und Krankheitslast mit klarem Ergebnis: Kopfschmerzen

Neues aus der Forschung

Das Glymphatische System entfernt Abfallstoffe aus dem Gehirn. Aktuelle Forschung zeigt, dass eine Störung dieses Systems, etwa durch Schlafmangel oder bestimmte neuronale Erregungswellen,

Neues aus der Forschung

Stress ist ein häufiger Auslöser von Kopfschmerzen. Wie stark er wirkt, hängt vom individuellen Empfinden und Umgang ab. Studien zeigen: Wer lernt, besser mit Stress umzugehen, kann seine

Neues aus der Forschung

Physiotherapie wird bei der Behandlung von Kopfschmerzen immer interessanter. Es zeigt sich, dass sie den Verlauf von Migräne und Spannungskopfschmerzen beeinflussen kann.

Energiegiedefizit und Migräne

Das Gehirn eines Menschen mit Migräne nimmt Reize schneller auf und verarbeitet diese auch rascher als das Gehirn eines Nichtbetroffenen. Damit das Gehirn eine solche Hochleistung gesund vollbringen

Kopfschmerz im Alltag

Viele Menschen haben schon unmittelbar nach einem Migräne-Kopfschmerz wieder Angst vor der nächsten Attacke. Das hat schwerwiegende Folgen – denn die Angst vor der Migräne kann das Entstehen folgender

Neues aus der Forschung

Kopfschmerzen kommen oft nicht allein. Ein besonders interessanter möglicher Zusammenhang ist der zwischen Migräne und Epilepsie.

Kopfschmerz im Alltag

In vielen Berufen ist Schicht- und Nachtarbeit Alltag. Solche Arbeit gegen den natürlichen Rhythmus ist eine Herausforderung für den Organismus und kann mit gesundheitlichen Risiken einhergehen.

Der Stand der Forschung

Medizinische Praxis und Forschung sind sich einig: Zwischen Schlaf und Kopfschmerz gibt es einen Zusammenhang. Über die genauen körperlichen Ursachen dieser Verbindung wird noch immer angeregt

Neues aus der Forschung

Hitze gilt als potenter Auslöser für die beiden häufigsten Kopfschmerzerkrankungen. Lässt sich dieser Zusammenhang aber wissenschaftlich nachweisen, und welche Maßnahmen können Betroffene ergreifen,

Kopfschmerz-Mythen

Mythen über Kopfschmerzen gibt es mehr als genug. Daher kommt hier Teil 2 unserer Reihe über ‚wahr oder falsch‘ rund um das Thema Kopfschmerz und Migräne.

Der Stand der Forschung

Schlaganfälle sind weltweit die zweithäufigste Todesursache. Seit einiger Zeit lässt sich ein auffälliger Anstieg an Schlaganfällen bei jungen Menschen beobachten. Das gibt der Forschung insofern

Migräne und Vorurteile

Die Migräne wird oft als ‚Frauenkrankheit‘ wahrgenommen. Dass auch Männer Migräne bekommen und ihnen dadurch ein erheblicher Leidensdruck entstehen kann, ist in der öffentlichen Wahrnehmung weniger

Wenn Gerüche Migräne auslösen

Für viele Migränebetroffene ist der Zusammenhang zwischen Geruchswahrnehmung und Schmerzempfinden nicht neu. Neuer ist die Forschung darüber, wie die Wirkung genau zustande kommt. Forscher:innen

Neues aus der Forschung

Spannungskopfschmerz ist die am weitesten verbreitete Kopfschmerzart. Weil so viele Menschen Spannungskopfschmerzen aus eigener Erfahrung kennen, werden sie leicht als etwas abgetan, das man nicht

Migräne und Vorurteile

Eine Migräneerkrankung ist für Betroffene eine starke Belastung, die mit großen Einschränkungen in vielen Lebensbereichen einher geht. Hinzu kommen Vorurteile gegenüber Menschen mit Migräne. Eine neue

Kopfschmerz im Winter

Einige Menschen mit Kopfschmerzen oder Migräne beschreiben, dass ihre Beschwerden in Herbst und Winter zunehmen. Was weiß die Forschung über den Zusammenhang von Kälte und Kopfschmerz und wie können

Migräne und Diabetes

Bei der sog. „Zuckerkrankheit“, dem Diabetes, sind die Vorgänge rund um die Produktion und Wirkung des Hormons Insulin, das den Blutzucker reguliert, gestört. Neuere Forschungen beschäftigen sich

Kopfschmerz und Kaffee

Wie Koffein und Kopfschmerzen zusammenhängen, ist eine der häufigsten Fragen von Kopfschmerzbetroffenen. Grund genug, sich die neusten Erkenntnisse der Forschung anzusehen und zu fragen, was sich

Der Stand der Forschung

Einem Forscher:innenteam aus Kopenhagen ist es gelungen, die maßgeblichen Mechanismen zu enträtseln, die den Vorgängen zwischen Aura und Migräneattacke zugrunde liegen. Dabei wurde auch ein lange

Wissen gegen Kopfschmerz

Beim Sehen geben unsere Augen dem Gehirn fortlaufend Rückmeldung über die sichtbaren Sinnesreize unserer Umgebung. In sehr aufwändigen Rechenvorgängen macht unser Gehirn aus diesen Informationen

Kopfschmerz im Alltag

Weil Schmerzen für das Umfeld nicht sichtbar sind, gelten sie schnell als nicht gravierend oder sogar ausgedacht. Dabei sind die Beeinträchtigungen, die Betroffene durch ihre Erkrankung erfahren, sehr

Schlaf und Kopfschmerz

Auch während der Nacht ist das menschliche Gehirn alles andere als untätig. Hier findest du einige Informationen zu der Frage, was unser Gehirn alles leistet, während wir schlafen...

STAND DER FORSCHUNG

Die Migräneforschung arbeitet seit vielen Jahrzehnten auf Hochtouren und ist noch längst nicht müde. Die komplexe Erkrankung wirft weiter viele unbeantwortete Fragen auf. Alte Mythen wollen berichtigt

STAND DER FORSCHUNG

Kopfschmerzen gehen fast alle an. So weit Kopfschmerzen verbreitet sind, so beachtlich ranken sich die Mythen zu ihren Ursachen. Wir nehmen uns einige „Klassiker“ der Kopfschmerz-Mythen vor und gehen

Arbeiten mit Kopfschmerz

Der Begriff „Präsentismus“ beschreibt das Phänomen, dass Arbeitnehmer:innen trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Wie verbreitet ist dieses Phänomen und welche Gründe führen dazu, dass wir,

Stand der Forschung

Einen Zusammenhang zwischen dem Wetter und Kopfschmerzbeschwerden können viele Betroffene bestätigen. Obwohl dem Wetter ein großer Einfluss zugeschrieben wird, konnte die Forschung bisher keine

Maßnahmen gegen Kopfschmerzen

Die sog. Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson ist ein wichtiges Tool für Kopfschmerzbetroffene. Dass die spezielle Entspannungstechnik Migräneattacken wirksam vorbeugen kann, ist durch

Leben mit Migräne

Wie fühlen sich Migränekopfschmerzen an? Sind sie für alle Betroffenen gleich? Wie stark ist mein Schmerz und wie sehr schränkt er mich ein?

Wer Schmerzen messen will, steht vor einer großen

Kopfschmerz und Long COVID

Die Corona-Pandemie gilt zwar als beendet, doch ist das Virus damit nicht aus der Welt. Dennoch sollte die Zeit des Resümierens und des Wieder-Anknüpfens an das alte Leben fortgesetzt werden. Für

Kopfschmerzen im Alltag

Das Studieren wurde durch die Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen. Nicht selten bedeutete Studieren unter Coronaregeln das stundenlange Sitzen vor dem heimischen Computer und die Teilnahme

Echte Erholung im Urlaub

Für viele von uns sind die Sommerferien die schönste Zeit des Jahres. Damit sich auch wirkliche Erholung einstellt, geben wir in diesem Beitrag einige Tipps, wie das gelingen kann – ganz gleich, ob

Entspannung und Kopfschmerz

Dass Stress ein zentraler Faktor bei der Entstehung von Migräneattacken ist, gilt als unumstritten. Eine Senkung des individuellen Stresslevels kann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden

Der Stand der Forschung

Unsere Erbanlagen unterliegen den Gesetzen der Evolution und sind stetigen Veränderungen ausgesetzt. Wir wissen, dass der Lauf der Evolution es vorsieht, Eigenschaften, die ihren Besitzer:innen

Der Stand der Forschung

Wir alle kennen Schmerz. Schmerz ist ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen uns und unserem Organismus. Bei der Wahrnehmung von Schmerz scheint es – anders als lange angenommen – Unterschiede

Der Stand der Forschung

In unserem letzten Beitrag haben wir verschiedene Erklärungsansätze für den Zusammenhang von Blutdruck und Kopfschmerz vorgestellt. In dieser Fortsetzung erläutern wir einen weiteren, viel

Der Stand der Forschung

Die Frage, in welchem Zusammenhang Kopfschmerz und erhöhter Blutdruck stehen, hat in der medizinischen Forschung eine lange Tradition. Resultate auf diesem Feld sind sehr widersprüchlich und geben

Kopfschmerzen und Schlaf

Wer schlecht schläft, hat ein erhöhtes Risiko, Kopfschmerzen zu bekommen. Gleichzeitig bringen Kopfschmerzen oft Schlafstörungen mit sich. Unbestritten ist, dass beide sich gegenseitig beeinflussen –

Begleiterkrankungen bei Kopfschmerz & Migräne

Kopfschmerzerkrankungen stellen allgemein für Betroffene eine große Belastung dar. Zusätzlich besteht bei den Betroffenen ein erhöhtes Risiko dafür, dass zu ihrer Kopfschmerzerkrankung weitere

Wissen gegen Kopfschmerz

Stress ist ein unbestrittener Faktor beim Entstehen von Kopfschmerzen und Migräne. Kopfschmerzbetroffene sollten rechtzeitig Ausgleich schaffen, wenn zu viel Stress an der Tagesordnung ist, um das

Der Stand der Forschung

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes stellt nach wie vor eine effektive Maßnahme zum Schutz vor Coronaviren dar. Doch zahlreiche Studien belegen, dass mit dem Tragen von Schutzmasken auch

Der Stand der Forschung

Viele kennen sie aus eigener, schmerzhafter Erfahrung – doch nur wenige wissen, welche Vorgänge ihr zugrunde liegen: die Migräneattacke. Die Wissenschaft forscht seit Jahrzehnten intensiv an dieser

Kopfschmerzen als globales Problem

Migräne und andere Kopfschmerzerkrankungen gehören laut der WHO zu den am stärksten behindernden Erkrankungen. Dennoch werden sie oft in den Kontext eher subjektiv empfundener als objektiv

Entspannung und Kopfschmerz

Eine ganzheitlich angelegte Therapie von Migräne und Kopfschmerzen verfügt inzwischen über zahlreiche Methoden, die auch über eine rein medikamentenbasierte Behandlung hinausgehen. Besondere Bedeutung

Kopfschmerzen im Alltag

Viele Menschen kennen sie nur noch vom Hörensagen – die Stille. Warum die Freiheit von Außenreizen gut gegen Kopfschmerz- und Migräneattacken ist, betrachten wir in diesem Beitrag.

Kopfschmerzen im Alltag

Zu den klassischen Maximen der Kopfschmerzprävention gehört der Aufruf zum regelmäßigen Trinken. Damit ist natürlich nicht der tägliche Konsum von Alkohol gemeint, sondern die ausreichende Versorgung

DER STAND DER FORSCHUNG

Das Gehirn von Menschen mit Migräne zeichnet sich durch eine besondere Reizverarbeitung aus. Die Kopfschmerzforschung geht davon aus, dass das Gehirn eines Migränebetroffenen Reize früher und

LEBEN MIT MIGRÄNE

Der Einfluss der Ernährung auf Kopfschmerzen ist eines der am heißesten diskutierten Themen unter Betroffenen und Expert*innen. Besonders Migränebetroffene sehen oft einen direkten Zusammenhang

Give yourself a break

Zahlreiche Studien deuten auf einen Zusammenhang von Stress und Kopfschmerz hin. Stressauslösend können nach den aktuellen Erkenntnissen nicht nur ‚große‘, seltene Ereignisse sein, die einen

DER STAND DER FORSCHUNG

Wir Menschen sind von Natur aus darauf eingestellt, dass unsere Tage einen regelmäßigen Ablauf haben. Unser natürlicher Tagesrhythmus beeinflusst viele physiologische Vorgänge in unserem Körper,

Wenn Schmerzmittel Schmerzen auslösen

Es klingt paradox, aber ist doch wahr: Medikamente gegen Kopfschmerz können selbst Kopfschmerz auslösen. Was es mit diesem sogenannten Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz auf sich hat und was sich

LEBEN MIT MIGRÄNE

Viele Menschen mit Migräne kennen es aus eigener Erfahrung: Licht kann Schmerzen verstärken. Doch was steckt hinter der sogenannten Photophobie und wie genau hängt dieses Phänomen mit der Migräne

Der Stand der Forschung

Dass Frauen häufiger als Männer von Migräne betroffen sind, lässt sich statistisch nachweisen. Die Ursachen für diese ungleiche Verteilung werden in der Kopfschmerzforschung seit jeher heiß

Digitaler Stress und seine Folgen

Digitaler Stress gerät immer mehr in den Fokus der Forschung. Was macht es mit uns, dass wir in fast all unseren Lebensbereichen von digitalen Medien umgeben sind? Wann spricht man von digitalem

Kopfschmerzen im Alltag

Endlich ist das Semester geschafft und du willst einfach nur die Semesterferien genießen. Wenn die Anspannung abfällt, kann es einem doch nur richtig gut gehen. Migräne im Urlaub: das scheint

Kopfschmerzen im Alltag

Dass unsere Liebe zum Smartphone irgendwann Probleme bereiten kann, vermuten viele. Doch wie genau hängt der Umgang mit dem Smartphone mit Kopf- und Nackenschmerzen zusammen? Mit dieser Frage befasst

Kopfschmerz und Corona

Die Corona-Pandemie stellt selbst die stärksten Köpfe vor Probleme: Man studiert und arbeitet im „Home-Office“, starrt dabei permanent auf einen Bildschirm, findet kaum Zeit zum Abschalten und nur

Kopfschmerz und Wetter

Wer kennt das nicht: Die Tage sind kurz und düster, nur selten bricht für Momente die Sonne aus den grauen Wolken hervor. Der Winter hat uns und unsere Gemütslage fest im Griff. Doch welchen Einfluß

Kopfschmerzen im Alltag

Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Was den einen kaum stört, bringt andere an den Rand des Erträglichen. Gerade diejenigen Geräusche, die uns ständig umgeben, sind für viele Menschen eine starke,

Kopfschmerzen im Alltag

Immer wieder hören wir von Menschen, die ausgerechnet dann unter einer Migräne leiden, wenn sie etwas unternehmen, Freunde treffen oder auch einfach nur entspannen und neue Kräfte tanken wollen: am

Schwindel und Kopfschmerz

In unserem aktuellen Artikel gehen wir einem Symptom nach, das viele Kopfschmerz-Betroffene kennen: Doch wie genau hängen eigentlich Schwindelgefühle und Migräne zusammen?

Kopfschmerz und Kaffee

Der Kaffee gehört zu den beliebtesten Genussmitteln überhaupt – doch gerade Kopfschmerzgeplagte greifen nicht immer vorbehaltlos zur Tasse. Wir sind dem Zusammenhang zwischen Kaffee und Kopfschmerzen

Stress und Kopfschmerz

Eines scheinen dieser Tage fast alle gemeinsam zu haben: keine Zeit. Wie sich diese Tendenz auf unseren Kopfschmerz auswirkt, erfahrt ihr im Artikel zum Thema Entschleunigung...

Wissen gegen Kopfschmerz

Ein Symptom, das häufig mit Kopfschmerzen in Verbindung gebracht wird, ist das Zähneknirschen. Das Phänomen ist alles andere als ein Nischenproblem...

Wissen gegen Kopfschmerz

Unser aktueller Artikel richtet sich an alle Kopfschmerzgeplagten, die besonders gerne sportlich aktiv sind. Denn insbesondere für diese Gruppe gibt es einige Dinge zu beachten...

KOPFSCHMERZEN IN DER ALLERGIESAISON

Migräne ist keine allergische Erkrankung, jedoch haben Allergiker häufiger Migräne. Unser neuester Artikel wirft daher passend zur aktuellen Allergie-Saison einen genaueren Blick auf einen häufig

Schlaf und Kopfschmerz

Dass regelmäßiger, ungestörter Schlaf ein elementarer Bestandteil bei der Prävention von Kopfschmerzen ist, konntet ihr bereits einem ersten Artikel entnehmen. Bleibt noch die Frage zu klären: Wieviel

Kopfschmerzen in der Prüfungsphase

Die Prüfungsphase an der Uni hat begonnen und der Stress droht Überhand zu nehmen? Unser Prüfungsphasen-Guide hilft dir dabei, zumindest deinen Kopfschmerz im Griff zu haben, so dass dein Kopf

Kopfschmerz und Klima

Kaum ein Thema wird so häufig als Auslöser von Migräne und Kopfschmerzen genannt wie das Wetter. Stellt sich die Frage: Ist da was dran? In unserem aktuellen Artikel erfährst Du daher alles zu den

Ernährung und Kopfschmerz

Eine bewusste Ernährung kann der Entstehung von Kopfschmerzen vorbeugen. Wer sich bewusst ernährt, sollte aber nicht allein auf die Auswahl der Speisen achten, sondern auch seinen Tagesablauf...

Stress und Kopfschmerz

„Stress is not what happens to you, but how you react to it“ – war zumindest das Credo des kanadischen Arztes und Forschers Hans Selye, der als Gründervater der Stressforschung gilt...